Wochenend – Rückblick 19/20 – 2017

Mobiles Setup von Team Rocket, dieses mal in der J'epoca Sakabar in Sachsenhausen
Mobiles Setup von Team Rocket, dieses mal in der J‘epoca Sakabar in Sachsenhausen

Ein komisches Wetter ist das, ne? Da gilt es, seine Abendgestaltung klimaunabhängig zu anzugehen. Das sollte auch in Frankfurt keine Problem sein, I promise! Bereits Donnerstags begab ich mich ins Knobbe in die Koblenzer Strasse, denn es wollten Bücher mit gutem Gewissen verrissen werden, denn ein weiterer Abend unserer „theke. texte. temperamente.“ – Reihe stand an, in der Andrea Baron, Martin Piekar und Clemens Neumann aka Raban Lebemann, trinkfest moderiert von Jannis Plasttargias, sich dieses Mal über die „Raumpatrouille“ eines Politikersohns, verlegt im Kiepenheuer & Witsch – Verlag, auseinandersetzten. Und nein, der Fetzen kam nicht gut weg, ein Buch fürs Regal, damit es darinnen gut aussähe, gute Ansätze, abr leider in die Tonne gekloppt, kurzum: Ein Buch wie gegähnte Langeweile. Wesentlich mehr Spaß macht die Liedrezension, bei der die Temperamente unvorbereitet Musik mit deutschen Texten vorgesetzt bekommen und diese bewerten müssen. Ein grandioses Gelächter, sehr schön. Auch das Politikerquiz, zu dem diverse Bücher und DVDs als Preise verschenkt wurden, kam gut an. Der Neuntausender hatte noch ein paar Musiktitel aufgespielt und begab sich allerdings dann nach Hause in den Elfenbeinturm.

Natürlich hatte ich noch diverse Aktionen gerissen, aber auf eine möchte ich dann doch noch eingehen. Gut, am Freitag hatte ich vorm GUDES – Kiosk am Matthias-Beltz-Platz auch einen schönen Abend, der mit einem Schlenker übers Feinstaub (Die arme M. muss immer die Friedbergermarktidioten mitbeschallen.) mit Pommesrast an der Konsti im Cave endete. (Übrigens auch sehr freundliches Türpersonal dort, ne!) Sagen zumindest die Aufzeichnungen der Historiker einer neuen Zeit. Aber bereits Samstag vormittag sprang ich wie eine Uhrenfeder aus dem Bett, denn zuerst musste ich im Sachsenhausener HiFi – Spezilaistenladen „Die Röhre“ eine Anlage einholen, also ausleihen, denn wir wollten am Abend wieder einmal an einem noch nicht bespielten Ort als Team Rocket auflegen gehen. Ich fand das voll cool, als ich den Jungs von der Röhre erzählte, was wir vorhaben, was es kein Thema, dass wir mit einer Kombination aus Verstärker und Lautsprecher – Boxen leihweise unterstützt wurden. So geht Nachbarschaft! Im Rahmen des Sachsenhausener Late-Night Shopping hatten wir uns nämlich überlegt, als Team Rocket mal wieder einen Laden unsicher zu machen. Und so ergab es sich, dass wir in der J‘epoca Sakabar im Fritschengäßchen, also in der Ex-Alten Liebe, mit unseren mobilen Plattenkisten aufspielten. Und so hatten Miss Audrey Horne und der Neuntausender nicht nur einen musikalisch unterhaltsamen Abend, sondern auch gleichzeitig die Möglichkeit, in die Welt des Reisweins einzutauchen, ein wenig über die Sake – Herstellung zu erfahren und sich, na klar, durchs Sortiment zu verlustieren. Das war wirklich lecker in auch die Inhaber und Mitarbeiter sind so unglaublich nett, da geh‘ ich bestimmt demnächst auch mal demnächst ein paar Häppchen essen, natürlich mit einem Reiswein. Einer hatte es mir besonders angetan, denn er enthält Tomate und drei davon ersparen den Umweg über 3 Liter Apfelwein. Ein erfrischendes Getränk mit einer leichten Note zwischen Apfelessig und Prosecco, sehr lecker. Gibt es nur dort. Überhaupt gibt es dort so einiges zu entdecken, und wer möchte, kann dort auch gleich ein paar schöne Trnkschälchen und Becherchen erwerben.

Hinterher waren wir nochmal im Dreikönigskeller und schwadronierten über längst gespielte Schallplatten aus vergangenen Epochen.
Diese Abende sind meist die besten, die Theke voller Flaschen, genau die Richtigen vor Ort und am nächsten Tag keinen Termin haben, das ist doch flott!

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend


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