Wochenend – Rückblick 9/10 – 2017

Onkel Shelly lässt die Menschen lächeln! (Hier in der Old Fashioned Bar am vorletzten Wochenende.)
Onkel Shelly lässt die Menschen lächeln! (Hier in der Old Fashioned Bar am vorletzten Wochenende.)

Eieiei, da warich wieder zwei Wochen weg gewesen. Natürlich nur weg von der Bildschirmoberfläche, weniger vom Fenster. Was soll ich auch berichten? Dass ich in „A Cure forWellness“ gewesen bin, ein Film von ungefähr zweieinhalb Stunden länge, der so spannend ist, wie eine Zugfahrt und den dazugehörigen Blick aus dem Fenster? Schön gefilmt war er ja schon, naja, besser als zweieinhalb Stunden nassen Sand geschippt.

Ansonsten hatte ich mich ein bißchen im Feinstaub genüßlich getan, ich mag ja Läden mit offener Struktur, wo nicht an einem Tisch geklebt werden muss und wo in unverfänglicher Konversation einst fremde Menschen zu neuen Freunden auserkoren werden.

Ein bißchen in Offenbach hatte ich mich herumgedrückt, auf dem Markt, der schon ein bißchen veganunfreundlich daherkommt und einem deshalb nur die Wahl lässt, sich ein paar superleckere Falafel im Damaskus reinzutun. Weil ich es gerade davon habe: Am Anfang der Zeil hat auch eine Falafelbutze aufgemacht, „Falafilo“. Sehr lecker die frischen Falafel und auch sehr freundlich die Menschen dort, so langsam wächst die Falafeldichte in Frankfurt. Ich meine auch, neberm Tiefengrund macht auch ein Falafelladen auf, das wäre natürlich superklasse, so zwischen Feinstaub und Tiefengrund noch mal was fratzen, oder: Hach! Im Sommer vorm Feinstaub und dann mal kurz rüberflitzen für eine kleine Falafel. Sehr fein!

Vorletzten Freitag hatte sich übrigens (Onkel) DJ Shelly in der Old Fashioned Bar die Ehre gegeben, dass hieß dann natürlich HipHop und Rap aus Zeiten vor und nach der Wende auf und in die Ohren, der Gute ist ja auch schon ein paar schöne Jährchen als DJ unterwegs und hat dafür ein ein talentiertes Händchen, während er gut gelaunt den Zuhörern ein Grinsen nach dem anderen ins Gesicht zaubert.

Danach hatte ich „den Wolf“ mal im Ponyhof besucht, um mal zu gucken, was der Herr so treibt, auch hier: Alles gut!

Am letzten Wochenende war einiges ähnlich, aber dann doch auch anders. Zuerst ging es am Freitag ins Feinstaub, nicht, dass ich bereits donnerstags schon dort gewesen bin, aber es ist einfach so, dass ich es in anderen Läden schlecht aushalte. Mal abgesehen vom Geheimbüro in Sachsenhausen, aber das bleibt ja auch, wie der Name sagt, geheim. Hinterher ging es dann noch in KOZ zur MMODEM Night, ein bißchen Elektronik hören. Mistigerweise hatte ich das Set von James Dean Brown wegen Herumgetrödel in der Vorherlokation verpasst, aber auch alles weitere ging gut voran, auch wenn ich ganz gerne mal eine Melodie drin habe, aber wenn man alt wird, schlägt das Volksmusikgen zu und ruckzuck sitzt man bei irgendwelchen Stadl‘n im Publikm. Mit rotweiß – kariertem Hemd und Rotzbremse. Deshalb sollte man ab und an mal zu einer elektronischen Veranstaltung gehen, um sich die Gehörgänge geraderücken zu lassen, und das ist unter anderem åmnfx (100% SILK, Opal Tapes), Anselm (Unequal, Void) und Machine woman (Where To Now?, Peder Mannerfelt Produktion) auch recht gut gelungen, aber wen wo was, keine Peilung, was aber auch an den sehr studentenfreundlich eingeschenkten Moscow Mules gelegen haben mag.

In dem Zusammenhang wollte ich noch Herrn Guido Braun zum Geburtstag gratulieren, der junge Mann ist ja auch im elektronischen Sektor sehr aktiv mit Analogmusiq und Waffensupermarkt und und und unterwegs, wenn er nicht gerade die Bären ausführt oder irgendwelchen Idioten sagt, dass sie Idioten sind. Der lässt sich nämlich nichts gefallen, der Gudio, und das finde ich klasse! Alles Gute Dir!

Samstag haben wir als Vinylriders den Clubkeller auseinandergenommen, mit von der Partie war auch dieses mal die smarte Audrey Horne, die annern Beiden waren krank&verhindert, beides doof, aber zum Glück nur ein temporärer Zustand. Ich würde es ja gerne mal erleben, dass ich nicht die Anlage zusammenpuzzeln muss, wenn ich irgendwo hinkomme, ne. In den frühen Morgenstunden haben wir dann aber unsere Siebenplatten gepackt und so zog es mich dann ins Heiabettchen in den Elfenbeinturm.

Mal schauen, was ich nächstes Wochenende so treibe. Destino, Gibson und Laufhaus. Nein, Späßchen.

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend