Archiv für März 2017

Wochenend – Rückblick 12/13 – 2017

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„Das Lesen der Anderen“ – Ein sehr unterhaltsamer Abend mit Jörg Becker im Henscheid

Mal gucken, was so am Wochenanfang los ist, dachte ich mir und begab‘ mich ins Feinstaub zum „Monday Hangout“, zu dem die Jungs, nämlich namentlich Onkel (DJ) Shelly und Irie B einen Mix aus Reggae, Hip Hop, Dub und annern tschilligen Kram spielten. Und so sassen schon bald die Richtigen unter der Haube, es wurde schöne Gespräche geführt und mit gutem Gewissen an diversen Standpunkten und Kaltgetränken festgehalten.

Am nächsten Tag, ja, es muss wohl ein Dienstag gewesen sein, wurde ich von einer lieben Freundin ins Henscheid beordert, damit ich der dort stattfindenden Lesung andächtig und mit wachsender Begeisterung lauschen solle. Hatte ja auch gut geklappt, okee, das nächste Mal sollte ich ein bißchen früher erscheinen, denn der Laden war voll bis unter die Decke, was dem freundlichen und darüberhinaus überaus routiniert agierenden Servicepersonal trotz allem ein Heimspiel gewesen ist. Ach, um Fuball ging es, um Kaltgetränke und diverse Thekenstützbiertrinker, auch blitzte ab und zu mal ein Pinguin durch, und ein schnapspralinenaffines Känguruh war auch noch von der Partie. Zusammengestellt und vorgetragen wurden Geschichten u.a. von Horst Evers, Harald Martenstein, Marc-Uwe Kling und Robert Gernhardt vom amtierenden Reiseleiter und Geschichtenerzähler Jörg Becker, ein Mann mit nahezu furchtlosem Mut, denn als Einziger im Satiredorfkrug Rotwein zu trinken, während sich die geneigten Gäste am Gerippten oder an urigen Bierhumpenhenkeln festhalten, dazu gehört auch für Hessen schon einiges dazu – Respekt, Herr Gesangsverein. „Das Lesen der Anderen“, so der Name der Veranstaltungsreihe, die sicherlich bald ganze Stadien füllen wird, hat den Abend erst schön gemacht – danke für die tolle Unterhaltung!

Des weiteren war ich eben mal hier und mal da, habe dem Yachtklub an der Alten Brücke besucht, aber kein Bild davon auf Facebook eingestellt und versucht, positive Energie zu erzeugen. Einmal am Tag eine fremde Person zum Lachen bringen zum Beispiel. Das kann schon helfen. Aber keine Angst, ich werde jetzt nicht zum Baumumarmer und Steinestreichler, alles gut, ne.

Freitags ging es dannn erst einmal in die Old Fashioned Bar, wo der liebe Groovintella tief in den Plattenarchiven gewühlt hatte und dabei allerlei Tanzbares hervorzauberte. Das war schon einmal ein perfekter Einstieg, um weiter zu ziehen in den Tiefengrund, wo die angesagte Reggae, Ska und Rocksteady – Party „Runde and SHARP“ bereits voll am toben war, unser Vinylriders Jimmy natürlich wieder mittendrin. Am Eingang gab es noch einen Gutschein für Pfeffi, dem Ossi-Lebenselixir, Zahnputzwasser mit Alkohol, zum Glück konnte ich den Gutschein drinnen gegen einen Mexikana tauschen. Nu, war auch ganz schön was los, na. Die DJs des Abends: Dr. Kitch (Mainz, Lux-Club mit Reggae, Rock Steady, Ska), Jimmy Jack (Frankfurt, RnS-Resident mit Oi, Ska, Rock Steady) und Martin McFly (Wiesbaden, RnS-Resident mit Ska, Skinhead Reggae). Wenn ich schonmal in der Ecke bin, schaute ich auch nochmal im Feinstaub vorbei, wo Martina noch hinterm Mixer ein bißchen Indie und Alternative in die Feinstaubohren träufelte. Da konnte man es doch gut aushalten. Hinterher ging es aber dann doch mal nach Hause in den Elfenbeinturm, denn ich wollte dann auch mal ein bißchen schlummern.

Am Samstag habe ich mal ein paar Patricksachen gemacht, unter anderem mein Uhrenarchiv gehütet und alles Uhren um eine Stunde vorgestellt, diese Zeitumstellung ist einfach antiquierter Stinkekäse. Tick Tack Deine Mudder, echt mal jetz‘!

Sonntag ging es dann noch zu Radio X und hinterher ins Feinstaub, aber davon, liebe Mädchen und Buben, berichte ich vielleicht in einer weiteren Episode!

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend

Wochenend – Rückblick 10/11 – 2017

Schnipo Schranke am 10 März im Zoom! Sehr fein!
Schnipo Schranke im Zoom: Gute Stimmung, tolles Konzert, ich freue mich schon auf das nächste mal!

So, da haben wir wieder eine turbulente Woche durchlebt, einiges bin ich losgeworden, wofür Neues kommen wird und was mir einen entscheidenden Zeitgewinn eingebracht hat.

Schon am Dienstag habe ich mal einen Blick ins „Wir Komplizen“ in der Egenolffstrasse 17 geworfen, wo der liebe Matthias Grün aka mainrausch.de zum mittlerweile dritten Bloggerstammtisch eingeladen hatte. Ausserdem gibt es im WK auch einige vegane Leckerlis auf der Karte, ich hatte nämlich ein Sojasteaksandwich aus gegrilltem Sauerteigbrot nebst frischem Salat, was mir vorzüglich geschmeckt hatte, während ich den interessanten Ausführungen der anderen Teilnehmer lauschte. Um was es genau ging und wer so alles zugange gewesen ist, darüber gewinnt ihr hier einen guten Überblick. Natürlich ein Blog, war ja klar, ne :-)

Am Freitag, nachdem ich mich unter der Woche tagsüber genug herumgeärgert hatte, ging es ins Zoom zur Schnipo Schranke, da hatte ich mich schon ein halbes Jahr drauf gefreut. Das lustige Trio aus Hamburch, aber eigentlich aus Frankfurt, präsentierte seine neue LP „Rare“ aus dem Hause Buback vor vollem Zoom und mit zwei Zugaben, da durfte der Schnipo-Hit „Pisse“ natürlich auch nicht fehlen. Das war ein feines, gutlauniges Konzert, da hatte es auch gut gepasst, dass ich mir vorher noch mit leckerer Falafel im Nordend-Aroma den Bauch vollgeschlagen hatte, da war ich dann also auf mehreren Ebenen zufriedengestellt und glücklich. Hinterher ging es dann noch ins Feinstaub, wo man mich ja auch selten antrifft. Nicht.

Natürlich war da noch viel mehr. Ein toller Abend mit dem Reverend und dem Kaiser in der Old Fashioned Bar. Konstimarkt. Liebe Freunde beim Thailänder zufällig treffen, Planungen für den 303 – Tag etc pp, aber das würde den Rahmen dann doch sprengen.

Deshalb: Gehr raus, erlebt Frankfurt, es hat nämlich ganz schön was zu bieten, dieses komische Ding am Main!

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend

Wochenend – Rückblick 9/10 – 2017

Onkel Shelly lässt die Menschen lächeln! (Hier in der Old Fashioned Bar am vorletzten Wochenende.)
Onkel Shelly lässt die Menschen lächeln! (Hier in der Old Fashioned Bar am vorletzten Wochenende.)

Eieiei, da warich wieder zwei Wochen weg gewesen. Natürlich nur weg von der Bildschirmoberfläche, weniger vom Fenster. Was soll ich auch berichten? Dass ich in „A Cure forWellness“ gewesen bin, ein Film von ungefähr zweieinhalb Stunden länge, der so spannend ist, wie eine Zugfahrt und den dazugehörigen Blick aus dem Fenster? Schön gefilmt war er ja schon, naja, besser als zweieinhalb Stunden nassen Sand geschippt.

Ansonsten hatte ich mich ein bißchen im Feinstaub genüßlich getan, ich mag ja Läden mit offener Struktur, wo nicht an einem Tisch geklebt werden muss und wo in unverfänglicher Konversation einst fremde Menschen zu neuen Freunden auserkoren werden.

Ein bißchen in Offenbach hatte ich mich herumgedrückt, auf dem Markt, der schon ein bißchen veganunfreundlich daherkommt und einem deshalb nur die Wahl lässt, sich ein paar superleckere Falafel im Damaskus reinzutun. Weil ich es gerade davon habe: Am Anfang der Zeil hat auch eine Falafelbutze aufgemacht, „Falafilo“. Sehr lecker die frischen Falafel und auch sehr freundlich die Menschen dort, so langsam wächst die Falafeldichte in Frankfurt. Ich meine auch, neberm Tiefengrund macht auch ein Falafelladen auf, das wäre natürlich superklasse, so zwischen Feinstaub und Tiefengrund noch mal was fratzen, oder: Hach! Im Sommer vorm Feinstaub und dann mal kurz rüberflitzen für eine kleine Falafel. Sehr fein!

Vorletzten Freitag hatte sich übrigens (Onkel) DJ Shelly in der Old Fashioned Bar die Ehre gegeben, dass hieß dann natürlich HipHop und Rap aus Zeiten vor und nach der Wende auf und in die Ohren, der Gute ist ja auch schon ein paar schöne Jährchen als DJ unterwegs und hat dafür ein ein talentiertes Händchen, während er gut gelaunt den Zuhörern ein Grinsen nach dem anderen ins Gesicht zaubert.

Danach hatte ich „den Wolf“ mal im Ponyhof besucht, um mal zu gucken, was der Herr so treibt, auch hier: Alles gut!

Am letzten Wochenende war einiges ähnlich, aber dann doch auch anders. Zuerst ging es am Freitag ins Feinstaub, nicht, dass ich bereits donnerstags schon dort gewesen bin, aber es ist einfach so, dass ich es in anderen Läden schlecht aushalte. Mal abgesehen vom Geheimbüro in Sachsenhausen, aber das bleibt ja auch, wie der Name sagt, geheim. Hinterher ging es dann noch in KOZ zur MMODEM Night, ein bißchen Elektronik hören. Mistigerweise hatte ich das Set von James Dean Brown wegen Herumgetrödel in der Vorherlokation verpasst, aber auch alles weitere ging gut voran, auch wenn ich ganz gerne mal eine Melodie drin habe, aber wenn man alt wird, schlägt das Volksmusikgen zu und ruckzuck sitzt man bei irgendwelchen Stadl‘n im Publikm. Mit rotweiß – kariertem Hemd und Rotzbremse. Deshalb sollte man ab und an mal zu einer elektronischen Veranstaltung gehen, um sich die Gehörgänge geraderücken zu lassen, und das ist unter anderem åmnfx (100% SILK, Opal Tapes), Anselm (Unequal, Void) und Machine woman (Where To Now?, Peder Mannerfelt Produktion) auch recht gut gelungen, aber wen wo was, keine Peilung, was aber auch an den sehr studentenfreundlich eingeschenkten Moscow Mules gelegen haben mag.

In dem Zusammenhang wollte ich noch Herrn Guido Braun zum Geburtstag gratulieren, der junge Mann ist ja auch im elektronischen Sektor sehr aktiv mit Analogmusiq und Waffensupermarkt und und und unterwegs, wenn er nicht gerade die Bären ausführt oder irgendwelchen Idioten sagt, dass sie Idioten sind. Der lässt sich nämlich nichts gefallen, der Gudio, und das finde ich klasse! Alles Gute Dir!

Samstag haben wir als Vinylriders den Clubkeller auseinandergenommen, mit von der Partie war auch dieses mal die smarte Audrey Horne, die annern Beiden waren krank&verhindert, beides doof, aber zum Glück nur ein temporärer Zustand. Ich würde es ja gerne mal erleben, dass ich nicht die Anlage zusammenpuzzeln muss, wenn ich irgendwo hinkomme, ne. In den frühen Morgenstunden haben wir dann aber unsere Siebenplatten gepackt und so zog es mich dann ins Heiabettchen in den Elfenbeinturm.

Mal schauen, was ich nächstes Wochenende so treibe. Destino, Gibson und Laufhaus. Nein, Späßchen.

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend