Wochenend – Rückblick 5/6 – 2017

Team Rocket im 3kk: Kaiser L und Dr Vespa, nicht nur smart auf der Vespa, sondern auch hinterm Mischpult!
Team Rocket im 3kk: Kaiser L und Dr Vespa, nicht nur smart auf der Vespa, sondern auch hinterm Mischpult!

So, jetzt ist immerhin schon mal der erste Monat im neuen Jahr herum, dann schaffe ich den Rest auch noch. Ob Jahreskalender im Laufe des Jahres sukzessive billiger werden? Dann gäbe es vielleicht noch Geld obendrauf, würde ich jetzt in einem Geschäft nach einem Kalender von 2016 fragen? „Hier, nehmen Sie, er für uns wertlos.“ Am besten sind so Kalender für Menschen mit hohem Begabungspotential, denn dort sind zwar die Tageszahlen, aber nicht die Tagesnamen vermerkt, auch die Jahreszahl fehlt vollständig, und so ist ein solcher Kalender das gnaze Leben verwendbar. Wer das System nicht verstanden hat, gehört auch nicht zur Zielgruppe. So einfach kann Marketing sein.

Die Woche verlief gleichförmig ohne große Peaks, ich hatte ja auch ein bißchen zu tun. Patricksachen, geheime. Am Freitag dann bin ich mal zum Drinksmith getapert, ich finde, so einen Ausgehabend kann lässt da ganz gut einstarten. Hinterher ging es dann rüber in die Old Fashioned Bar, wo der smarte Ramirez Schminaski die Gemeinde elektronisch zum Tanz einlud, eine Aufforderung, der dort gerne nachgekommen wurde. Joa, so kann der Abend ein Guter sein. Und dann ging es nochmal ‚rüber in den Dreikönigskeller, genau wie letzte Woche, denn, wie bereits geschrieben, dann lass‘ ich mir gerne mal einen einschenken.

Fein beschallt wurde der kleine Keller im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jumpin‘, Jivin‘, Butt-Shakin‘“ mit Jump Blues, Jive, Doo Wop, rockin‘ Rhythm & Blues und ein bißchen Soul (Die Aufzählung habe ich geklaut.) von Kaiser L und Dr Vespa, alles natürlich von der Schallplatte, das ist ja klar. Letzterer hatte auch schon in der Old Fashioned Bar beim Vinyl Wednesday einige Platten kreisen lassen, jaja, Frankfurt ist halt ein Dorf.

Am nächsten „Morgen“ ging es wieder zum Konstimarkt, denn nichts geht über ein ausgewogenes Frühstück, dann zum „Markt im Hof“ nach Sachsenhausen, wo es immer die leckeren Süßkartoffelpommes gibt, um auf dem Weg zur Cafebar Brücke noch ein Bizzi Eis zu schlecken. Ist schon lecker, das Eis, ich meine, welchen Gründe gäbe es sonst, mitten im Winter Eis in der Waffel zu kaufen? Könnte ich jeden Tag so machen. Am Abend wollte ich nochmal die Tour wiederholen, denn „Sherm da Worm“ von den Funkfreaks Frankfurt gab sich mit seinen unglaublich groovigen Discoboogie – Platten die Ehre, unterstützt von, ja wenn ich den Namen noch wüsste, auf jeden Fall ein super netter Kerl, und der Laden hat schön mitgetanzt. Und weil es so schön war, ging es noch mal in den Keller zum Niko, denn dort gab es „Ein Spitzenabend mit den Turntable-Äffchen Matthias Vatter & SuperConni in der immer noch schönsten Kellerspelunke der Stadt!“, was ich mit jedem Wort unterschreiben würde. Feine Musikauswahl, die besten Leute der Welt getroffen und einen schönen Abend verbacht!

So will das beibehalten werden!

Geht raus, die Nacht ist schön!

//Patrick Neuntausend