Archiv für Oktober 2012

Wochenend – Rückblick 43 / 44 – 2012

The Excitements feat Koko Jean Davis
The Excitements feat. Koko Jean Davis – über die Bühne gewirbelt und das Haus gerockt! Yes yes yes! (Foto: Lisa Immensack)

Schlafen ist echt was Feines, aber was man manchmal dabei träumt, „das geht gar nicht“, wie der ambitionierte Jugendformatradiohörer jetzt sagen würde, denn ab und an zeigt man im Kopfkino grausame Produktionen. Ist wie einen Kater schon beim Trinken zu bekommen, ok, der Vergleich hinkt, ich gebe es zu. Mir träumte, ich wäre zu Besuch in Nippon und weil die dortigen Bewohner im meinem Traum so klein waren, zertrampelte ich versehentlich deren Hochhäuser. Darüber erbost, attackierten mich wütende Piloten mit kleinen Hubschraubern, welche hierzulande von gelangweilten Bürohengsten ferngesteuert werden und zerdepperten meine Boris Rhein – Brille. Als mir Jasmin in der Alten Liebe den nächsten Sauergespritzten vor die Nase stellte, erwachte ich. So geht das mit dem Happy End.
Naja, gut, das hab ich mir ausgedacht. Noch nicht mal das. Ein netter Besucher brachte mich während des Excitements – Konzerts auf die Idee. Aber alles der Reihe nach…

Am Mittwoch holte ich mein monatliches Auflegen im Saint Clichy nach, denn am ersten Mittwoch war die kleine Bar ja feiertagsbedingt geschlossen, und das war auch wieder eine spaßige Sause, denn nur die Mutigen gehen an einem Mittwochabend aus dem Haus, der Rest schaut Krimiserien mit Forensikern.

Donnerstags konnte man ja mal ausnahmsweise in die Alte Liebe gehen, es war ja nix, und das war gut so. Es muss auch nicht immer „etwas sein“! Ausserdem hatte ich langeweile und musste Zeit herumbekommen, und dann geht man eben mal aus dem Haus, ausserdem konnte ich meine „Sag‘ mal, du kennst dich doch mit Computers aus“ – Sprechstunde auch dorthin verlagern. Ab 5 GB Datenmüll aus C:/temp, den ich wegwerfen kann, gibt es ein Getränk für mich, hehe!
Achso, ein paar Plakate habe ich noch aufgehängt, wir haben nämlich die Plattenkisten gepackt und ziehen um ins Orange Peel. Kann man ja mal machen!

Der bekannte frankfurter Filmemacher Stefan Huber zeigte im Yachtklub am Freitag seinen letzten Kurzfilm „Liberation to Be Who I Am “, welcher in Zusammenarbeit mit Tova Maori in Tel Aviv entstand und sich mit den Lebensumständen vollkommen unterschiedlicher Personen auseinandersetzt und sie zu ihrer Situation zu Wort kommen lässt.
Das letzte Mal hatte ich die Vorführung ja verpasst, und so konnt ich das zum Glück nachholen.
Weniger Glück hatten der traurige Wirt der Alten Liebe und sein Auflegegast GoGoGunnar, denn die Techniktrolle schlichen sich in niederträchtiger Absicht in den Laden und haben das Mischpult über Nacht in seiner Funktion beeinträchtigt, und da das Mischpultkiosk schon zu hatte, musste Gunnar Glam, Punk und Trash so Männer-ohne-Nerven-mäßig mit nur einem Plattenspieler auflegen, was ihn aber keineswegs aus der Ruhe brachte und so sah man den Guten mit einem breiten Grinsen öfters mal in Richtig Plattenspieler eilen.

Samstags wollte der Konstimarkt besucht werden, damit man was anständiges zum Essen erst im Haus und dann im Magen hat, und das hatte ich auch nötig, denn die Nacht sollte lang werden, dort in sachsenhausener Fabrik. Der umtriebige Moonshake – Laiki lud zum Kombi-Konzert, es spielten Paul and Elisabeth, die für die eher ruhigen Töne zuständig waren und sowieso zu den frankfurter Singer-Songwriter – Lieblingen zählen, sowie The Excitements aus Barcelona auf, eine feine Sixties – Soul – R‘n'B – Band, deren grandiose Sängerin Koko Jean Davis mal sowas von nach vorne geht, ja man darf hier wirklich behaupten, diese Band hat das Haus gerockt! Hinterher und vornedran waren der liebe DJ Sportwagen, bekannt von den Soulfood – Parties im English – Theatre und meine Wenigkeit, bekannt von den Rückseiten diverser Reismilchverpackungen und vom Offenen Kanal Sachsenhausen (ok, gelogen), noch mit Auflegen dran, und das haben wir doch gerne gemacht!

Sonntags wollten wir lieben Sportskanonen moralischen Beistand leisten und positionierten uns an diversen Marathon – Punkten, wenn man schon selbst nicht mitläuft, was sicherlich auch daran gelegen hat, dass mein Hasenkostüm noch in der Reinigung war, und ohne das kann ich nun mal keinen Marathon laufen! Irgendwas ist ja immer, ne!

Aber hurtig ging es dann zu Radio X, x wie raus wollte moderiert werden, und ja, da fehlte doch was, stimmt ja, meine Plattenspieler hatte ich in der Fabrik vergessen, die wollten also auch noch geholt werden, aber sie haben vor Freude die Plattenteller verdreht, als sie mich gesehen haben, alles gut also!

Geht raus, die Nacht ist schön!

//ptrk9000

Wochenend – Rückblick 43 / 44 – 2012

The Excitements feat Koko Jean Davis The Excitements feat. Koko Jean Davis – über die Bühne gewirbelt und das Haus gerockt! Yes yes yes! (Foto: Lisa Immensack)

Schlafen ist echt was Feines, aber was man manchmal dabei träumt, „das geht gar nicht“, wie der ambitionierte Jugendformatradiohörer jetzt sagen würde, denn ab und an zeigt man im Kopfkino grausame Produktionen. Ist wie einen Kater schon beim Trinken zu bekommen, ok, der Vergleich hinkt, ich gebe es zu. Mir träumte, ich wäre zu Besuch in Nippon und weil die dortigen Bewohner im meinem Traum so klein waren, zertrampelte ich versehentlich deren Hochhäuser. Darüber erbost, attackierten mich wütende Piloten mit kleinen Hubschraubern, welche hierzulande von gelangweilten Bürohengsten ferngesteuert werden und zerdepperten meine Boris Rhein – Brille. Als mir Jasmin in der Alten Liebe den nächsten Sauergespritzten vor die Nase stellte, erwachte ich. So geht das mit dem Happy End.
Naja, gut, das hab ich mir ausgedacht. Noch nicht mal das. Ein netter Besucher brachte mich während des Excitements – Konzerts auf die Idee. Aber alles der Reihe nach…

Am Mittwoch holte ich mein monatliches Auflegen im Saint Clichy nach, denn am ersten Mittwoch war die kleine Bar ja feiertagsbedingt geschlossen, und das war auch wieder eine spaßige Sause, denn nur die Mutigen gehen an einem Mittwochabend aus dem Haus, der Rest schaut Krimiserien mit Forensikern.

Donnerstags konnte man ja mal ausnahmsweise in die Alte Liebe gehen, es war ja nix, und das war gut so. Es muss auch nicht immer „etwas sein“! Ausserdem hatte ich langeweile und musste Zeit herumbekommen, und dann geht man eben mal aus dem Haus, ausserdem konnte ich meine „Sag‘ mal, du kennst dich doch mit Computers aus“ – Sprechstunde auch dorthin verlagern. Ab 5 GB Datenmüll aus /temp, den ich wegwerfen kann, gibt es ein Getränk für mich, hehe!
Achso, ein paar Plakate habe ich noch aufgehängt, Dynamic Super Soul zieht doch ins Orange Peel um, und dafür muss noc

Der bekannte frankfurter Filmemacher Stefan Huber zeigte im Yachtklub am Freitag seinen letzten Kurzfilm „Liberation to Be Who I Am “, welcher in Zusammenarbeit mit Tova Maori in Tel Aviv entstand und sich mit den Lebensumständen vollkommen unterschiedlicher Personen auseinandersetzt und sie zu ihrer Situation zu Wort kommen lässt.
Das letzte Mal hatte ich die Vorführung ja verpasst, und so konnt ich das zum Glück nachholen.
Weniger Glück hatten der traurige Wirt der Alten Liebe und sein Auflegegast GoGoGunnar, denn die Techiktrolle kamen über Nacht und haben das Mischpult über NAcht in seiner Funktion beeinträchtigt, und da das Mischpultkiosk schon zu hatte, musste Gunnar Glam, Punk und Trash so Männer-ohne-Nerven-mäßig mit nur einem Plattenspieler auflegen, was ihn aber keineswegs aus der Ruhe brachte und so sah man den Guten mit einem breiten Grinsen öfters mal in Richtig Plattenspieler eilen.

Samstags wollte der Konstimarkt besucht werden, damit man was anständiges zum Essen erst im Haus und dann im Magen hat, und das hatte ich auch nötig, denn die Nacht sollte lang werden, dort in sachsenhausener Fabrik. Der umtriebige Moonshake – Laiki lud zum Kombi-Konzert, es spielten Paul and Elisabeth, die für die eher ruhigen Töne zuständig waren und sowieso zu den frankfurter Singer-Songwriter – Lieblingen zählen, sowie The Excitements aus Barcelona auf, eine feine Sixties – Soul – R‘n'B – Band, deren grandiose Sängerin Koko Jean Davis mal sowas von nach vorne geht, ja man darf hier wirklich behaupten, diese Band hat das Haus gerockt! Hinterher und vornedran waren der liebe Sportwagen, bekannt von den Soulfood – Parties im English – Theatre und meine Wenigkeit, bekannt von den Rückseiten diverser Reismilchverpackungen (ok, gelogen), noch mit Auflegen dran, und das haben wir doch gerne gemacht!

Sonntags wollten wir lieben Sportskanonen moralischen Beistand leisten und positionierten uns an diversen Marathon – Punkten, wenn man schon selbst nicht mitläuft, was sicherlich auch daran gelegen hat, dass mein Hasenkostüm noch in der Reinigung war, und ohne das kann ich nun mal keinen Marathon laufen! Irgendwas ist ja immer, ne!

Aber hurtig ging es dann zu Radio X, x wie raus wollte moderiert werden, und ja, da fehlte doch was, stimmt ja, meine Plattenspieler hatte ich in der Fabrik vergessen, die wollten also auch noch geholt werden, aber sie haben vor Freude die Plattenteller verdreht, als sie mich gesehen haben, alles gut also!

Geht raus, die Nacht ist schön!

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Wochenend – Rückblick 42 / 43 – 2012

Markus von Velte brachte Kultur, Zucht und Ordnung!
Markus von Velte brachte Kultur, Zucht und Ordnung!

Unter der Woche haben wir die versehentlich mittwochs geschlossene Alte Liebe überbrückt mit einem feinem Etablissement in der Brückenstraße. Dort, wo man so gut essen kann, aber ich sag‘ jetzt nicht wo, sonst war es dann wieder mit dem Laden. So sieht’s aus!
Am Freitag lugte die Sonne unter dreckigen Wolkenrändern hervor und befahl mir, am Abend den Yachtklub zu besuchen. Kann man ja mal machen, solange man es noch kann, ne! Aber den ganzen Abend verbrachte ich nicht auf dem Boot, wobei die Elektronikbeschallung der HARDWORKDRINKSOFT – Buben wäre sicherlich ein Anreiz gewesen, allerdings wollte ich in der Alten Liebe noch bei Northernsoul-Polizist Florian H. (NSP Darmstadt) vorbeischauen, der sich an diesem Abend von Dr.No (Oberinspektor der Soulsurgery Leipzig) unterstützen ließ, damit er sich ab und zu mal eine Brause oder einen Reichspostbitter an der Theke holen konnte.

Samstag vormittag wollten die Gemüsevorräte aufgefrischt werden. Des letztens erst zum Beispiel waren es alle Zutaten für eine Kürbissuppe. Ich verstehe es soweiso nicht, dass manche Leute sowas nicht hinbekommen. Gemüse kochen, ein bißchen würzen und dann mit dem Rührstab – schredder schredder…aber die Leut‘ gucken ja lieber Kochsendungen, während sie darauf warten, dass die TK Pizza endlich aus dem Ofen kann.
Naja, aber wenn man schon mal auf dem Konstimarkt ist, kann man ja auch da mal frühstücken. Wobei, an Gutwettertagen kommen die ganzen Sonnentouristen angekrochen, was auch nicht immer von Vorteil ist.
Es ist unglaublich, wie papiertigerne Mittelstandsschwächlinge, denen sicherlich Dursttränken wie die Barbarossaschänke oder das Moseleck fremd sind, zu mit USB-Elektromotorsägen bewaffneten Söldnern mutieren, wenn sie den Eindruck gewinnen, man schenkt ihnen in der Bratkartoffeln-mit-grüner-Soße-Schlange nicht die nötige Aufmerksamkeit.
Dort kommen sie dann zum Vorschein, die schwarzen Löcher in der Seele. Aber wir wollen das mal mit milder Nachsicht ahnden.

Am Abend wollte ich nochmal in die Alte Liebe, denn es gab dort, sozusagen als Kontrastmittel zum erfolgreichen Eintrachspiel, ein wenig Kultur. Muss ja auch mal sein, so wie Fußnägelschneiden. Ich finde sowieso, man sollte den ganzen Tag nur noch gescriptete DokuSoaps gucken, oder die Billo-Kopien grottiger Privatfernsehformate im Öffentlich-Rechtlichen. Aber ich scheife ab. Kultur in der Alten Liebe. Man gab eine Lesung, Markus von Velte – Privatier und elder Statesman las einige seiner, wie er es selbst nannte, verbalen Entgleisungen vor und brachte uns oftmals zum Grinsen und manchmal auch zum Lachen! Wobei brüllendes, krachledernes Lachen ist ja der doofe, ältere Bruder des lauten Staunens und deshalb auch nicht immer angebracht. Kurzum, der Beau hat uns gut amüsiert, und der traurige Wirt hatte Angst, dass jemand vielleicht nix zum Trinken bekommt, weil die Schänke so gut gfüllt war, aber die Mädels hinter der ALi – Theke haben ihren Laden im Griff, keine Frage!
Danach wollte ich nochmal kurz in den Dreikönigskeller zu Tighten up!, denn in den letzten 9000 Jahren haben wir ja immer als Dynamic Super Soul im Clubkeller ausgelegt und deshalb konnte ich da nie reinschauen, aber jetzt ziehen wir ja ins Orange Peel um und deshalb hatte ich da mal Zeit gehabt.
Fein war es im Dreikönigskeller beim Elviz und C.C. Ryder, und so zog ich nach einiger Zeit weiter in den Elfenbeinturm, zum sanften Ermatten.

Der Sonntag lockte mit Sonne, und so habe ich mich den Mittag über im Yachtklub herumgedrückt, wo ich gerade diesen Text schreibe. Danach sollte es noch zu Radio X gehen, denn die beliebte (unterstelle ich einfach mal…) Ausgehsendung x wie raus wollte moderiert werden und sicherlich werde ich danach in die Alte Liebe zum Tatortgucken gegangen sein. Ich hab‘ es eigentlich ganz gut…

Geht raus, die Nacht ist schön!

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Wochenend – Rückblick 41 / 42 – 2012

9000 und lokales Kaltgetränk - kann man ja mal machen...
9000 und lokale Kaltgetränke – kann man ja mal machen! (Foto: Lisa Immensack)

Irgendwie war ja Buchmesse. So raunte man hinter vorgehaltener Hand. War aber nicht da gewesen, musste mich um meinen Finanzhaushalt kümmern, damit im Kühlschrank keine Leere gähnt und mein Vermieter nicht unter der Brücke hausen muss. Das Übliche eben, man ist ja schliesslich kein Halbgott oder am Ende gar reich. Wobei, ob das helfen würde? Ich meine nicht, wobei, so eine gesunde Mischung, die Spiegel Online Leser nennen es auch Work-Live – Balance, wäre sicherlich angebracht. Denke da an drei Tage Broterwerb und vier Tage freie Zeitgestaltung, damit man die „Wirtschaft ankurbeln“ kann. Würde vollkommen ausreichen, zumal die sogenannte Vollbeschäftigung genauso eine Utopie ist wie kompostierbare, umweltfreundliche Panzer, die mit Biodiesel fahren, welcher aus Kieselsteinen und menschlicher Dummheit gewonnen wird.
Puh, da hole ich aber auch ganz schön aus, öle den Sand in fremden Getrieben. Aber das macht man doch gerne, am liebsten bei einem feinen, lokalen Kaltgetränk.
Lokale Outdoor – Kaltgetränkezufuhr und ein wenig Geduld ist auch manchmal von Nöten, wenn man auf den Einlass zu Konzerten wartet, der Einlass wohl aber selbst noch irgendwo am Wasserhäuschen steht.

Am Mittwoch hatte es Zoom gemacht, der Heiland schuf das Meer und Madlib…Schwamm drüber! Ich hab mich schon ein wenig über den Super – HipHop – DJ geärgert, denn er hatte vielleicht Liebeskummer oder Kopfaua, auf jeden Fall fand ich die Darbeitung nicht so prall. Für diese Unmenge an Eintrittsgeld hätte ich zum Beispiel sicherlich eine Woche in der Alten Liebe… aber das nur am Rande. Ausserdem stehe ich gern 2 Stunden vorm Zoom herum, das macht mir gar nichts aus. Aber eine schöne Anlage haben sie, die macht schon Spaß!
Das letzte Mal war ich vor Jahren dort gewesen, und auch wenn viele Leute herumunken, dass sich soviel nicht verändert hat seit der Neueröffnung, come on, was denn auch? Hohe Decken, das Vertauschen von Theke und Bühne oder ein Schwimmingpool auf der Tanzfläche? Der Laden passt schon, vor allen Dingen gut in die frankfurter Innenstadt und das Programm verspricht noch einige interessante Abende!

Ab und zu muss man auch mal seine Radien erweitern, sogar die Apfelweinkönigin würde mir da hinter vorgehaltener Hand zustimmen, und so begab ich mich freitags in den Bauch eines Klassikers, dem bockenheimer Café Albatros, man sagt, dort wurde vor neuntausend Jahren der Main erfunden.
Und so ein Fluß macht durstig, und dem Durstigen wird im Albatros mittels freundlicher, wieselflinker Bedienung geholfen, ein guter Apfelwein oder dunkles Bier aus steinernen Humpen darf einem dort die Kehle herunterrinnen, und wenn man brav ist, bekommt man hinterher auch noch Kekse. Und so begaben sich die Krümelmonster spät in der Nacht zufrieden zurück in den Elfenbeinturm.

Samstags mittags tappte man im Dunklen, denn man bekleckert sich in Frankfurt immer wieder gerne mit Ruhm, wenn man im internationalen Fokus steht, und so sparte man sich mal den Strom in der Unterkonsti. Machte nix, oben tobte der Konstimarkt, und dort wollten wir noch Verpflegung für gefühlt internationale Messegäste einholen, ich mag den Markt, man bezahlt direkt den Erzeuger für sein Produkt, denn er kennt seine Früchtchen mit Vornamen, man muss nicht über Bande spielen, weil noch 3 andere in der Vertriebskette die Hand aufhalten und vorm Biosupermarkt wird man sowieso nur von SUVs aus dem Vordertaunus überfahren.
Abends ging es nochmal kurz in die Alte Liebe, denn Bumblebee Iris feierte dort den 20sten Geburtstag, und so reihte sich mindestens die Speerspitze der frankfurter Sixties Szene in die lange Schlange der Gratulanten, die hinterher die ALi in einen kessen Tanzschuppen verwandelten.

Sonntags war chillen angesagt, bevor wir uns zu Radio X begaben, x wie raus wollte von der grandiosen Li und mir moderiert werden.

Danach war eigentlich nix mehr. Buchmesse war ja schliesslich auch vorbei.

Geht raus, die Nacht ist schön!

//ptrk9000