Archiv für November 2011

Wochenend Rückblick 47 / 48

Radio X: Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür bei Radio X, dem frankfurter Kuschelsender

Die Redaktion von bühnenreif --- On Air!
Die Redaktion von bühnenreif --- On Air!

So sieht ein neues Studio aus, digital und einfach nur schön! So nice soll auch Studio 2 werden! So sieht ein neues Studio aus, digital und einfach nur schön! So nice soll auch Studio 2 werden!

Offenbach ist ja auch immer eine Reise wert, dachte ich mir am letzen Dienstag und machte mich auf den Weg zur akademie für interdisziplinäre prozesse, denn man trifft sich dort, um Forschung in Sachen Kunst und Performance zu betreiben. Eine interessante Menschenmischung, angeleitet von Eva Moll und Lutz Jahnke, bespricht dort die nächsten Projekte, und man hat den Eindruck, man möchte hier wirklich etwas bewegen und nicht nur darüber sprechen. Im Übrigen ist hier jeder willkommen, denn man zelebriert hier keinen geheimen Intellektuellenzirkel; die Meetings finden immer Dienstags ab 19:30 Uhr statt. Auf einen interessanten Vortrag am kommenden Mittwochabend ab 19:30 Uhr sei an dieser Stelle verwiesen, denn die smarte Katja Kullmann wird uns kenntnisreich einweihen in die finanziellen Nöte der kreativen Klasse und sicherlich dezent auf ihr aktuelles Buch „Echtleben“ hinweisen. Von der Umtriebigkeit der jungen Dame konnte ich mir selbst schon einmal ein Bild machen, da wir mal zusammen des letzte Jahres in Sachsenhausen auf einer netten Sixties – Battle aufgelegt haben, yes, auflegen kann sie nämlich auch, nicht nur fein schreiben ;-)

Am Freitag habe ich mich erst einmal auf dem Friedberger Markt herumgedrückt, outdoor drinking ist ja in Frankfurt im Dezember durchaus en vogue, aber mir wurde es doch trotz Glühweins zu freezy und zum Glück hat ja der liebe Klaus vom Tactile Recordstore kleine schwarze Scheiben im Darling aufgelegt, und wer anders hat die feinsten Tonträger als der Recorddealer himself? Fein aufgewärmt haben wir uns im Darling, um späterweis den Main zu überqueren, denn im Dreikönigskeller ist der liebe „Dr.“ Schneider von der x wie raus - Redaktion in seinen Geburtstag reingeschliddert und darüber hinaus fragte man im Rahmen des Radio X – Spendenmarathons Brother, can you spend a dime? Musikalisch fein untermalt von den DJ’s der Radio X Sendungen Inter Sound Casino (Rössler), Oeder Abend (Lauber & Zabel) & Der Himmel geht weiter (Double Diamond) verbrachten wir dort einige schöne Stunden in dem kleinen Keller, der mir so sehr ans Herz gewachsen ist.
Allerdings wollte ich noch einem weiteren Geburtstagskind meine Aufwartung machen, hat doch DJ Elviz, der mit Sicherheit bestangezogenste Sixties – DJ Frankfurts, in der Alten Liebe während seiner Disc-a-go-go – Sause seinen Geburtstag gefeiert. Musikalisch unterstützen liess er sich dabei von The Drifter & Special Guest Soul Sunny (Moddezernat, Kempten) und das kleine Wohnzimmer war fein gefüllt. Das war ein Spaß, nobles Existieren kann so einfach sein ;-)

Samstags hatte ich ja auch einiges vor, also wurde nicht lange gefackelt und nach einem kleinen Schlenker über den Flohmarkt am Schaumainkai und einer dezenten Verfrüh(spät)stückung auf dem Konstimarkt ging es zum Sendehaus von Radio X, denn dort endete der diesjährige Spendenmarathon mit dem Tag der offenen Tür, wo der geneigte Besucher einmal den Moderatoren über die Schultern schauen durfte. Der Sender finanziert sich als nichtkommerzielles Lokalradio über Spenden und Mitgliedsbeiträge und so ist man auf solche Aktionen angewiesen, muss doch ein neues Sendestudio her, da das Eine schon arg in die Jahre gekommen ist.
Dann wollte der imperiale Reiter mal ein wenig ruhen, denn am Abend gaben wir in der Alten Liebe den SuperSoulShake, mit dem lieben Laiki Kostis (Moonshake) zusammen ließ ich die Sixties – Platten, Mexikana und andere Kaltgetränke niedrig fliegen und hatten eine feine Party und darüber hinaus sehr viel Spaß. Das machen wir mal wieder! Danach hatten wir aber noch ein wenig Lust auf woandershin-walking und begaben uns nochmal in den Ponyhof zum lieben Holger Menzel, der diesmal nicht photographierte, sondern zusammen mit DJ Fuji im Rahmen der Fonkey Donkey – Reihe ein paar feine Tracks auf die Plattenspieler geschnallt hatte. Glücklich, gefühlt Hand in Hand mit Dionysos und Bacchus, trat ich dann den Heimweg an.

Am ersten Advent ging es dann abermals zu Radio X, denn zum Einen hatten wir bei unserer bühnenreif – Sendung feine Gäste im Studio, u.a. Leon Ömer Şimşek vom Gallus – Theater sowie die Schauspieler Natalie Langston und Leo Miles, bekannt vom Tommy – Musical, welches aktuell im ehrwürdigen English Theater läuft, mitwirken, zum anderen hatte ich dann noch im Rahmen der x wie raus – Sendung einige Vorbereitungen zu treffen.

Also auch diesmal wieder ein durchaus gelungenes Wochenende!

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akademie für interdisziplinäre prozesse

Katja Kullmann

Tactile Record Store

Darling Frankfurt

Radio X

Wochenend Rückblick 46 / 47

Partners in Crime
Die Beastie Boys des Frankfurt – Funks: Partners in Crime (v.l.n.r. Jazzmadass, DJ Pure, ptrk9000)

Good Times for Good People
Nomen est omen: Good times for Good People – Bar

Am Donnerstag hats mich ja schon mal wieder gejuckt, und da bot sich doch an, zur Vernissage des Frankfurter Künstlers und Fotografen Georg Dörr zu gehen, die in der kleinen Internetbastelbutze Felix und Frank zu Sachsenhausen stattfand, sind doch die symphatischen Inhaber für allerlei Spaß zu haben und sich nicht zu schade, ihre Räumlichkeiten anderen Kreativen zur Verfügung zu stellen. Respect! Der Künstler stellt dort seine Objekte und Fotografien noch bis zum 17. Januar 2012 aus. Die Fotos sollten aber an dieser Stelle nochmals besonders erwähnt werden, denn sie wurden nicht nur auf profanes Papier gedruckt, sondern auf die Rückseiten kleiner rechteckiger Glasscheiben, so dass das durchscheinende Licht die Bilder sehr plastisch wirken lässt, ein spezielles Tintenstrahldruckverfahren übrigens, wie mir der Künstler erklärte, denn auch technisch ist man ja durchaus interessiert.
Die Austellungseröffnung war ein voller Erfolg, und jede Menge Kunstinteressierter und Kreative sowie deren Komplizen fanden sich dort ein, um über Kunst, Ausgehen und diverse Frankfurtereien zu philosopieren, was besonders gut mit einem kleinen Kaltgetränk einhergeht.
Am Freitag wollte ich mir mal das…hm Grande Reopening des „Friedberger Marktes “ anschauen, und stellte mich mit Apfelwein bewaffnet in die Menge. Man hat ja schon einiges getan, es stehen deutlich mehr Mülleimer auf dem Platz, sogar extra Aschenbecher brachte man an sowie Plakate, auf denen zur Contenance aufgerufen wurde, und ich muss sagen, so trübe war ja meine Wahrnehmung auch noch nicht, es scheint bei den Besuchern Wirkung zu zeigen. Der Platz war sehr gut gefüllt, aber nicht zugemüllt, der Besitzer des kleinen Kiosks am Platz lächelte wieder glücklich auch der Abbau der Stände gestaltete sich doch sehr entspannt. Nun sollte man die Sache ein wenig beobachten, schliesslich ist es ja auch kalt draussen, was die Hirntoten, die sicherlich im Sommer dieses Jahr die ganze Geschichte so zur Eskalation brachten, noch abhält. Allerdings, wenn sich bestimmte positive Verhaltensweisen schon jetzt etablieren, kann man sicher sein, dass die ganze Veranstaltungsreihe im erträglichen Rahmen bleibt, ich wünsche es den Anwohnern gleichwohl wie den Besuchern.

Wenn ich doch schon mal auf der anderen Mainseite bin, so dachte ich mir, dann könnte ich doch gleich mal den lieben Hannibal aka Creathief in der Good Time for Good People – Bar besuchen, wo er an diesem Abend HipHop, R‘n'B und Elektronik aufgelegt hatte. Ein kleine, feine Bar habe ich mir da versehentlich vorenthalten, unaufdringlich in schwarz erinnerte sie mich ein wenig an die Plank! – Bar im Bahnhofsviertel, und auch die jungen, eleganten Besucher fühlten sich sichtlich wohl an diesem Ort, was sicherlich auch, das muss mal gesagt werden, an dem überaus freundlichen und charmanten Personal liegen mag, denen man für dafür, dass sie einfach nur gibt, schon schubkarrenweise Trinkgeldbündel in die Taschen schaufeln möge…
Als Hannibal auf einem kleinen Fahrrädchen in der Nacht verschwand (er murmelte etwas von „…muss ma‘ innen Sinkasten, Ladegerät holen…“), machte ich auch ich mich durch das frankfurter Nachtdunkel davon, auf nach Sachsenhausen, johlte ich lautlos durch die Gassen.

Dort verschwand ich kurz in der Alten Liebe, im Inneren spielte das Urinal DJ-Team Punkrock und Scheiße, ja, eigentlich nicht immer meine Ausgehintention, aber das passte an diesem Abend hervorräkelnd, denn erstens konnte ich in meinem Wohnzimmer noch ein paar Warteapfelwein einnehmen, und zweitens-schliesslich musste ich mich ja auch irgendwo umkleiden, ja richtig gelesen, umkleiden, gaben doch Mr Orange (Tarantinoparty) und DJ BuzzDee (Rock City Radio, Ladiesnite in Looserville) den „Kater deines Lebens – die Bad Taste Trashparty im Ponyhof!“, und es war richtig Trash. Holy shit, war das fucking schlecht, was habe ich gelacht mit meiner blonden Perücke und meiner Pimp-Sonnenbrille, man muss gelegentlich auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, ne ;-)

Samstags wollte ich erstmal vor High Noon – Frühstücken gehen, was sich bei verhergehender Partynacht schon ein wenig schwierig gestaltete, aber durchaus zu bewerkstelligen war. Das Erstfrühstück nahm ich im Vorübergehen beim Jun-Vin Asia – Supermarkt in der Fahrgasse, denn dort bekommt man nur samstags im Straßenverkauf allerlei asiatische Leckereien zu minikleinen Preisen. Genau das Richtige nach einer langen Nacht! Dann zoge es mich nochmal kurz zum Flohmarkt in den frankfurter Osten, der zwar auch dort interessant ist, allerdings den Standort am Schaumainkai nicht zu toppen vermag. Doch eine kleine Seven – Inch – Singel und eine obskure Schallfolie welchselten den Besitzer, passt doch, ne. Afterwards ging es doch nochmal kurz über den Erzeugermarkt an der Konstablerwache, gut, wir sagen Konstimarkt, however. Danach musste ich ein wenig Ruhen, denn am Abend waren wir in eigener Mission als Dynamic Super Soul im Clubkeller unterwegs, und darüber hinaus hatten wir uns als Gast die frankfurter Auflegelegende Robert ‚Jazzmadass‘ Lochmann geangelt, geplant war es schon länger, aber der gute Mann hat ja auch immer zu tun, und so fanden wir erst jetzt einen Termin. Schön zeraxtet haben wir den kleinen Keller, mit Sixties / Seventies – Funk & Soul, Bollywood-Funk und Artverwandtem, und so waren wir bis in die frühen Morgenstunden an den Decks zugange! Und es war verdammt voll in dem kleinen Keller, yes, indeed, Frankfurt got Soul!

Sonntäglich wollte ich eigentlich zur via Facebook lancierten Laubschlacht in den Garten des Museums der Weltkulturen, wer will denn schliesslich schon erwachsen werden, aber mein fortgeschrittenes Alter in Kombination mit dezenter Clubkellerzermatschtheit hielten mich davon ab, und so zog ich pünktlich zur x wie raus Sendung gen Radio X, wo es einige, gerade für einen Sonntag ungewöhnlich nice Konzerte zu verkünden gab. Nächste Woche werden Mr Moonshake und meinereiner ihr Unwesen in der ALi treiben, mal schauen, was es drumherum so anzustellen gibt.
Achso, als ich mittags im Sender war, durfte ich der lieben Eva Moll lauschen, die ein wenig über die in Offenbach verortete „akademie für interdisziplinäre prozesse“ berichtete, und wir dürfen uns in näherer Zukunft dort über Vorträge von Katja Kullmann oder auch--- Harald Lesch freuen. Aber auch weitab von den großen Namen ist es meines Erachtens erstrebenswert, Forschung auch in künstlerischer Hinsicht zu betreiben, und dafür steht dieses Akademie und deren Macher. Im Übrigen freuen diese sich über jegliche Art von spendenmäßiger Zuwendung, damit die Arbeit und die Forschungen weiter betrieben werden können. Support!

Geht aus, die Nacht ist schön!

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Links:

Was bleibt – Ausstellung bei Felix und Frank

FB: Good Times for Good People – Bar

akademie für interdisziplinäre prozesse

Wochenend Rückblick 45 / 46

Superfro in der smarten Saint Clichy - Bar
Superfro in der smarten Saint Clichy – Bar. Feine Seltenheit!

Zucker! Denise Mamba und Mr Orange!
…Zucker! Mr. Orange und Black Mamba bieten euch feinste Filmmusik aus den Kult-Filmen des Meisters!

So ein Wochenende kann ja gar nicht früh genug anfangen, und so beschloss ich am Donnerstagabend, es schon mal einzustarten, das Wochenende, und es hat sich gelohnt.
Zu allervorderst zog es mich nach Sachsenhausen, denn dort gab man die „Glashaus“ – Vernissage in der Ausstellungshalle in der Schulstraße 1a, eine „Präsentation ausgesuchter Werkbeispiele des Programmes der Galerie Galluszentrum seit 2002″.
Es gab allerlei Malerei zu bewundern, und die große Anzahl der Künstler zu nennen, würde sicherlich den hier vorhandenen Rahmen sprengen, interessanterweise bekam man u.a. auch Arbeiten von Lionel Röhrscheid oder Konrad Hasse zu Gesicht, die dem geneigten Nachtlebenteilhaber sicherlich als Künstler und DJ aus dem Lola Montez – Umfeld (Lionel) oder u.a. als DJ bei der beliebten Moonshake – Partyreihe (Konrad) ein Begriff sein dürften. Auch unter den Gästen waren viele Künstler und DJs, gerade DJs, denn ich wage einmal zu behaupten, dass Sachsenhausen die größte Sixties – DJ – Dichte Frankfurts aufzuweisen hat, mal ganz abgesehen von dem feinen Berliner Flair der Ecke um die Schul-, Wall- & Brückenstraße. In letztere bin ich dann auch abgebogen, denn ich wollte noch mal kurz bei COLEKT reinschauen, wo der liebe Weller liebevoll Jazzplatten aufgelegt hat, flankiert von den reizenden COLEKT – Betreiberinnen, die ebenso liebevoll ginhaltige Mischgetränke verköstigten, und so solle es sein, sprach’s und taufte die kleine, aber feine Sause kurzerhand Jazz ‚n‘ Gin. Auf dem Rückweg wurde ich im Saint Clichy doch positv überrascht durch die Jazzer von Superfro, die eines der seltenen Konzerte in dieser kleinen, feinen Bar bestritten haben. Tres chic!

Den Freitagabend habe ich mal in Offenbach eingeleitet, nämlich dort in unser aller Hafen2, „Funny Games“ von Michael Haneke, eine österreichische Produktion aus dem Jahre 1997 wurde gezeigt, ein Spaß für die ganze Familie, ausser natürlich für diejenige, welche in dem Film vor- und dann später umkommt. Nach dem feinen Filmchen, ich bin ja immer für Spaß zu haben, verschlug es mich nach Bornheim ins Destinos, denn dort kann man so schön unter preußischer Kappendecke sitzen und rauchen, während man, wenn man denn mag, sich ein paar feine Bierchen unter die Kappe kippt. Mir macht der Raucherraum dort Spaß, man hat fast den Eindruck, man hat sich damit besonders viel Mühe gemacht. Später enterte ich mir eine Bezahldroschke, um nach erfolgreicher Mainüberquerung in Sachsenhausen in der Alten Liebe anzudocken, denn Northernsoul-Polizei Kommissar Florian H, unterstützt von Oberinspektor Dr. No (Soulsurgery Leipzig), spielte gewohnt kenntnisreich rare Sixties – Platten und hat einmal wieder mehr ein grandioses Set abgeliefert. Man trifft spät abends in der ALi immer nette Leute, sie ist mir ein kleines Wohnzimmer geworden, die Kleine, ne :-)
Den Moonshake – Laiki (Kostis) habe ich zum Beispiel dort auch noch getroffen, mit einer Russen-Band im Schlepptau. Der riet mir zum Ponyhof – Besuch, stimmt ja, die Tarantinoparty lockte. Also nach erfolgreicher Durchquerung des Applewine – Destricts (Destrict Nine haha…) fiel ich in den Ponyhof, ich wollte ja auch mal schauen, ob Mr Orange nebst Perle unbeschadet aus Las Vegas zurückgefunden hat. Und ja, das haben sie, und yes, it was a quite nice Party over there. Die smarte Black Mamba sowie Mr Orange spielen, wie der Name schon sagt, Soundtracks aus Tarantinofilmen sowie Artverwandets. Spielen wäre ja eigentlich untertrieben, sie feiern jeden Track regelrecht ab, wer mal dagewesen ist, weiß exactly, was ich meine! Auf dem Heimweg war ich nochmal ganz, ganz kurz im Saint Clichy, aber nur für einen kleinen Scheidebecher.Naja, es liegt ja auf dem Weg, und Gelegenheit macht…durstig.

Den Samstag verbringe man traditionell auf dem Schaumainkai-Flohmarkt, um sich afterwards auf dem Konstimarkt mit einem Zweit/Dritt-Frühstück zu stärken.
Des Abends begab ich mich mal ins Darling, um den umtriebigen Guido Braun zu besuchen, denn dort gab es „Music for Cupcakes“, will meinen, Gudio spielt den geneigten Gästen Tracks vor und stellt Fragen dazu und der erste, welcher die Frage richtig beantwortet, bekommt einer dieser leckeren, kleinen Cupcakes. Mjam. Fröhlich begab ich mich dann ein wenig später ins äussere Frankfurt, nämlich zusammen mit DJane Doris Night in die Raumstation zu Rödelheim, dort gab man das monatlich stattfindende Tanztreffen, wo eine man feine Mixtur aus Reggae, Soul, Ska und Swing von wechselnden DJs zu spielen weiß. Die Raumstation ist ein feiner Ort in Rödelheim, man gibt sich unszenig, gerade, weil sich das Publikum aus verschiedenen Subszenen zusammensetzt, und so hat man dort immer die Gelegenheit, nette und interessante Nachtmenschen kennenzulernen, die sich gerne an fair bepreisten Kaltgetränken laben und ihr Leben zu geniessen wissen.
Mit der letzten Sbahn wollte ich aber dann doch wieder „heim“, nach Sachsenhausen, und wenn man schon mal da ist, schaut man doch gerne im Dreikönigskeller den lieben Kaiser L und Lucky Shooter im Rahmen der Downhome Special Presents – Reihe beim Auflegen über die Schultern. Die Band habe ich leider verpasst, aber man kann ja nicht überall gleichzeitig sein, ne. Einige Kaltgetränke später musste ich doch nochmal in der Alten Liebe vorbeischauen, wo ich charmante Stunden verbrachte, und darüber hinaus gab man eine, jetzt kommts: 40er – Jahre Mottoparty unter dem prägnanten Titel „BRITAIN THE BLITZ !“. Liebevoll dekoriert mit 40er – Jahre Elementen und beschallt mit der Musik aus dieser Zeit ließ man die Mexikana niedrig fliegen und zog es vor, zum Endgong in den Clubkeller zu Fools Gold zu ziehen, wo Lotta in the Sky (F/HD) & Sir Bernd Indie & Britpop auflegten. Allerdings, ganz ehrlich, so viel konnte ich der Musik gar nicht lauschen, denn wer den Clubkeller kennt, weiß sicherlich, dass die interessantesten Abenteuer im Raucher-Bauch des Clubkellers - Wales erlebt werden wollen.
Gründlich zerschossen, aber glücklich ging es nach hause, denn ein wenig schlafen sollte man schon, wenn man sonntäglich x wie raus auf Radio X moderieren möchte. Und dort sitze ich nun, um diese Zeilen zu schreiben…

Geht raus, die Nacht ist schön!

//ptrk9000

Links:

Glashaus in der Ausstellungshalle Schulstraße 1a

COLEKT

Northernsoul Polizei

Alte Liebe

Raumstation Rödelheim

In eigener Sache

Dem aufmerksamen Blogleser wird sicherlich aufgefallen sein, dass es in den letzten Wochen nichts Neues zu lesen gab, nur Cia Torun las einem stumm, aber fröhlich entgegen, was sicherlich auch nicht schlimm, allerdings nicht Intention des Blogs ist.
In Wahrheit war ich ein wenig faulig und hatte mich um auszeitige Dinge zu kümmern, deshalb ist der Blog ein wenig ins Hintertreffen geraten. Aber draussen gewesen bin ich schon. Oh yes Sir!
Ab Montag vormittag geht es dann wie gewohnt weiter!
Keep on Party! Go out, the night is your friend!

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