Archiv für August 2011

Wochenend Rückblick 34 / 35 20elf

Barbara (Antagon) - Tanzperformance zur Barbara (Antagon) – Tanzperformance zur „Bühnenreif“ – Premiere vor der Radio X – Bühne (Museumsuferfest)

Wochenend Rückblick 34 / 35 20elf

Am letzten Freitag war ich schon schön früh am Main, nämlich an der Radio X – Bühne am Muse|ums|ufer|fest und nach einem Weilchen habe ich mir einmal den Park des Liebighauses zeigen lassen, ja, gebt mir den Schlüssel, das nehm‘ ich ;-)
Späterdings verschlug es mich ins Bahnhofsviertel, wetterbedingt und ungeplant in die Plank! – Bar, welche ja unter anderem vom Robert – Johnson – Betreiber Ata Macias 2010 eröffnet wurde, und dort hatte ich das Vergnügen, mir köstliche Riesling – Schorlen mit Ginger Ale schmecken zu lassen; der Laden ist nicht zu groß, unaufdringlich dunkel gestrichen und das Publikum angenehm szenig gemischt. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Dann wurden wir mutig und glaubten ernsthaft, es würde an diesem Abend nicht mehr regnen, aber weit gefehlt, und so mussten wir noch einmal im Moloko Zwischenstoppen, auch um ein wenig Trockenheit in die Gardrobe zu bringen. Mysteriöserweise waren wir in Begleitung einer schweigsamen Melone, die trotz allem ihrem Spaß hatte, aber das ist eine andere Geschichte.

Samstags war Muse|ums|ufer|fest angesagt, vor einigen Jahren für mich undenkbar, aber man lernt ja hinzu und stellt fest, dass man sich weniger am Main, sondern eher in den Gärten der Museen aufhalte, denn dort sind die Veranstaltungen meist weitaus besser wie das, was man dem ausserstädtischen Abraum am Main vor die Füße kotzt, und des Publikum kommt gezielt, so machte es auf jeden Fall den Eindruck. Es ist also die Faustregel nicht in vollkommener Gänze falsch, je weiter weg man sich vom MUF aufhält, desto besser.
Ausserdem wird man auch dort kulinarisch gut versorgt und man muss sich nicht mit betrunkenen Idioten herumärgern. Also stattete ich der Outdoor – Dependance des Nu Soul - Clubs im Park des Museums der Weltkulturen einen längeren Besuch ab, denn (ok, ich war zu faul gewesen, das Programm zu lesen) überraschend rutsche ich so in den Live – Auftritt von Nosliw, nachdem ich DJ Miss Purple Haze (Earthborn Entertainment) mal Huhu sagte, hatten wir doch schon einmal ein x wie raus – Interview mit der Dame geführt wegen ihrer überaus erfolgreichen Dutty Friday Parties u.a. im Monza, was zur Folge hatte, dass ich den Nosliw – Auftritt direkt von der Bühne aus mitverfolgen konnte. Merci!
(Unten verlinktes Nosliw – Video stammt von einem Track, welcher in Zusammenarbeit mit Bassface Sascha ---im Video bei 3:19--- entstand, da hab‘ ich gleich mal die Ohren gespitzt…). Leider sind meine Bilder nix geworden, da ich das Ganze aus dem Hintergrund photographierte, während andere sich lieber in halsbrecherischer Manier an die Traverse klammerten, Kinder, Kinder…
Achso, die Botschaft und das Publikum, ja, das hätte fein zum Blauen Haus gepasst…kritisch und open -minded, so sollte es allerortens sein!
Hernach suchte ich nochmal die Radio – X – Bühne heim und wollte dann am Main entlang Richtung Sachsenhausen tapern, eine fatale Fehlentscheidung, denn ohne Kongo – Machete oder besser: Imperialem Reiter war hier kein zügiges Durchkommen möglich, aber immerhin kam ich so dazu, Denise Mamba und Mr. Orange kurz auf ihrer dreitägigen Tarantinoparty an der Feinstaub - Bühne zu besuchen, bevor mich das MUF-Monster direkt in den Dreikönigskeller spuckte, wofür ich ihm auch sehr dankbar gewesen bin, denn ich landete dort den Bumblebees direkt vor den Füßen, 3 nice Ladies play nice Music, daran ist kein Wort gelogen, und der ganze 3kk war gefüllt bis zum Anschlag mit allesamt guten Menschen und so verweilte ich ein wenig, um dann nochmal kurz in der Alten Liebe vorzuschauen, wo sich J. beklagte, es käme ja niemand. Und so verschränkte ich kurz meine Arme, schloß die Augen, während ich nickte, und siehe da: ab 1 Uhr war die ALi schlagartig gefüllt, so kann es gehen, ne.
Und weil es ja ‚grad noch auf dem Weg liegt, habe ich kurz noch bei Onkel Holger und Meister Fuji im Ponyhof vorbeigeguckt, Fonky Donky!lautete die Mission und es war gut gefüllt mit tanzenden, gut gelaunten Menschen!

Tags drauf, sonntags nämlich, hatte ich mich früh aus den Federn zu schälen, denn ich hatte zum einen die Live – Premiere unserer neuen Theater / Tanz / Performance – Sendung „bühnenreif“ auf der Radio X – Bühne und danach sollte ich dort an der Theke noch ein paar Kaltgetränke losschlagen.
Kurzum: Die Sendung wurde fein, wir hatten interessante Gesprächsgäste, nämlich wie folgt: Alexander J. Beck (Barock am Main, RaRa – Theater), Bernhard Bub (Antagon & Sommerwerft), Pirrko Cremer (Barock am Main, Momo Underground, Die fliegende Volksbühne) sowie Christoph Maasch (Die dramatische Bühne, Sprechbude) und auch das Wetter spielte mit. Während des Feuerwerks habe ich dann die Füße in die Hand genommen, denn merke: glotzen alle in den Himmel, sind die Straßen hirntotenfrei.

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Links:

Bar Plank! mit grandioser Webseite

NuSoul mit Cassandra Steen Ohrwurf Rmx „Tanz“

FB: DJ Miss Purple Haze

Museum der Weltkulturen

FB: Bühnenreif

Alle Links der oben aufgeführten Bühnenreif-Gäste findet ihr auf der Facebook – Seite von Bühnenreif!

Nosliw feat. Bassface Sascha – „Ihr könnt mir gar nichts“

Wochenend Rückblick 32 / 33 / 34

Die Bands + Musik werden bzw wird abgefeiert bis zum Abwinken...
Feiern auf der Straße ;-)

Spielen im Sitzen auf der Straße? Egal, in Guca ist auch das möglich...
Spielen im Sitzen auf der Straße? Egal, in Guca ist auch das möglich…

Rakija is connecting people
Rakija is connecting people

Wochenend Rückblick 32 / 33 / 34

Am vorletzten Wochenende habe ich mich in Sachen Musik in Serbien weitergebildet. Genauer gesagt, ich war in Guca, auf dem 51sten Guca Trumpet Festival, dem wohl grössten Balkan – Blechbläser – Musikfestival der Welt, wahrscheinlich des Universums.
„Aaah, you‘re going to Guca! It’s the pure madness…“ sagte mir der Taxifahrer in Belgrad, während er mir die Unterschiede zwischen „old“ und „new“ Belgrade / Beograd aufzeigte, was mich auch nur schlappe 2000 Dinar mehr gekostet hatte, geschenkt. In Guca, einem 4000 Einwohner – Kaff in Serbien, 170 km südlich von der Hauptstadt gelegen, spielen also einmal im Jahr, und das zum 51sten Mal, eine Vorauswahl von 20 Balkan – Blechbläser – Bands um die Goldene Trompete von Guca, jede Band muss zwei Lieder spielen, ein schnelles und ein langsamens und beide Titel müssen Eigenkompositionen sein, so wollen es die Regeln.
Aber das Mainthing, die richtige Party, findet in den Strassen von Guca statt! Jeder, der irgendwie nur kann, verkauft dort Bier („pivo“), für 100 Dinar den halben Liter, was ca 1 Euro entspricht, alle 2-4 Meter werden Spanferkel und mindestens handgrosse Fleischlappen gegrillt, und die ganze Luft schwirrt vor Trompetengehumpe und Trommelgeschepper, denn es sind auf den Strassen unzählige Musikgruppen unterwegs, meist mit Schlagzeug, Tuba, mehreren Trompeten und weiteren Blechinstrumenten, und die spielen jedem ein Ständchen für ein paar Dinar, auch auf der Strasse sitzend (siehe Bild oben), wenn es die Situation erforderlich macht, und manchmal, wenn man gerade in der richtigen Kneipe gelandet ist, batteln sich 2 oder 3 Bands gegenseitig oder spielen parallel, was einem riesen Soundclash zur Folge hat, aber auch jede Menge tanzender Menschen vor dem Laden auf der Strasse, oder eben drinnen, wobei, drinnen wäre auch übertrieben, die meisten Läden sind dort zur Strasse hin offen. Man feiert die Musik und die Bands frenetisch ab, was sicherlich auch an der Tatsache liegt, dass man bei 30° C schon gegen mittag das eiskalte Bier in sich hineinschüttet. Und es war wirklich ÜBERALL EISKALT, da habe ich woanders schon schlechter getrunken.
Gegen Abend begibt man sich ins Stadion, um sich weiter an kaltem, gezapften Bier und salzigem Popcorn zu laben, eine nicht ganz unerstrebenswerte Kombination, wenn man den Abend irgendwie überstehen will, und um den Wettbewerb mitzuerleben oder, um am letzten Tag des Festivals dem grandiosen Konzert von Goran Bregović beizuwohnen. Nebenher trinkt man noch ein paar Schnäpse, Slivovitz, Rakija is connecting people, der von hübschen jungen Frauen in kleinen Reagenzgläsern feilgeboten wird.
Nach vier Tagen hat man aber schon mal die Schnauze voll, kann kein Pivo mehr sehen und freut sich auf den Rückflug. Bestimmt war ich einer von 5 Deutschen dort, denn in der Hauptsache bestand das Publikum, ich nehme mal an, zwischen 7000 – 10000 Besuchern, aus Serben, sowie ein paar Italienern und Österreichern, und was man vielleicht auch noch bemerken sollte, obwohl wirklich alle dort ausnahmslos gegen Abend, hm, sagen wir einmal, recht gut angefeiert sind, es hat nirgendwo Stress oder Pöbeleien gegeben, auch wenn die Ordnungskräfte zwar manchmal zu sehen waren, aber sich doch eher einer mäßigen Präsenz befleissigten.
Das Publikum war eine bunte Mischung zwischen traditionell und alternativ, und jeder ist freundlich und zuvorkommend, auch kleine Rempeleien werden mit einem Lächeln oder einem Schulterklopfen geahndet, die jüngeren unter den Serben sprechen alle fließend englisch und einige von den Älteren dann doch wieder überraschend gut deutsch ;-)
Leider hatte ich keine Zeit gehabt, Belgrad noch ein wenig unter die Lupe zu nehmen, das werde ich aber gelegentlich nochmal nachholen.

Vidimo se!

Am letzten Wochenende pendelte ich zwichen dem Yachtklub und der Galerie Morgen hin und her, konnte mich aber nicht so ganz entscheiden und so bin ich irgendwann im Yachtklub hängengeblieben, allerdings auch nicht die schlechteste Alternative.
Auf der Summerjam zum 13jährigen Bestehen der Galerie Morgen, und da haben sie auch richtig Glück gehabt, rein wettermäßig, spielten unter anderm Hans Romanov, Holger Menzel und The Kids make Noise auf, never change a winning team und es war ein wenig wie früher auf dem Schulhof, nur eben 20 Jahre später, darüber hinaus: Den besten Blick hatte man sowieso vom Dach, ne! Im Yachklub gab man sich offenbachfreundlich mit HAL9000, Matthias Braun und Steffen Willems, allesamt housegegerbte Recken, bekannt und beliebt ihrerseits aus dem Rotari und dem Hafen2 – Umfeld. Und im Anbetracht der samstäglichen Auflegerei war ein etwas gemäßigtes Programm sicherlich nicht falsch.

Am Samstag haben wir als Dynamic Super Soul im Clubkeller gespielt, und ich dachte mir noch vorher: „Hm, warm draussen, das wird gechillt…“ Ha, weit gefehlt, der kleine Keller war gut gefüllt und wir hatten viel Spaß mit den Leuten, allerdings musste ich am nächsten Tag erst einmal ein paar Aspirin frühstücken, bevor ich zu Radio X pilgerte, um „x wie raus“ zu moderieren und um dann nochmal der Sommerwerft, der jährlichen Outdoor – Veranstaltung des Antagon – Theaters, einen letzten Besuch abzustatten, denn es war der finale Abend dort.
Ich habe auch gehört, dieses Jahr soll die Bar richtig gut organisiert gewesen sein, das war nämlich nicht immer so, ne ;-)

//ptrk

PS: Auf dem Museumsuferfest präsentieren wir eine Premiere: Die erste Sendung „bühnenreif“, und zwar live auf der Radio X - Bühe sowie parallel als Live-Übertragung vom MUF im Radio. Das Ganze beginnt sonntags um 13 Uhr, also mitten in der Nacht, und verspricht, interessant zu werden. „Bühnenreif“ will sich mehr mit der frankfurter Theaterlandschaft auseinandersetzen, allerdings auch mit Tanz, Performance und Poetry – Slam.

Links:

Guca Trumpet Festival

Galerie Morgen

Sommerwerft des Antagon – Theaters

Impression aus Guca, nur mal so zum Verdeutlichen ;-)

Wochenend Rückblick 30 / 31 / 32

Jimi Tenor und Tony Allen und Band im Plamengarten
Jimi Tenor & Tony Allen & Band im Palmengarten – das hat Spaß gemacht!

Ein buntes Treiben beim kleinsten Strassenfest der Welt...
Alte Liebe: Das kleinste, aber auch das feinste Straßenfest der Welt ;-)

So so, diese Woche reisst mich ja böse runter, kaum scheint die Sonne, werde ich krank, verdammter Mist. Das hatte mich aber nicht daran gehindert, gestern mal dem Palmengarten einen Besuch abzustatten, aber, ich muss es zugeben, nicht seltene Flora oder ausladende Parklandschaften waren mein Begehr, sondern der Besuch des Konzertes von Jimi Tenor & Tony Allen & Band, denn ich wollte mich dann doch mal live von den musikalischen Qualitäten überzeugen, ich hatte auch allen Grund, zum Beispiel diese Samples-aus-dem-Archiv-Zusammelschnipsel – LP von Jimi Tenor konnte mich in meiner Grobstofflichkeit gar wenig überzeugen, auch wenn ich weiß, dass dieser Vergleich sicherlich ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen sein mag.
Aber zurück zum PG: Das war wirklich ein feines Konzert, was die Jungs da abgeliefert haben, sehr groovig und voller Bewegung wurde da eine Mixtur aus Jazz mit zahlreichen Improvisationen, eingebettet in ein waberndes Afrobeat- Gerüst aus afrikanischen Schlag- und Trommelinstrumenten, zusammengeshakt, welche sich immer noch innerhalb der einzelnen Titel, aber auch von Titel zu Titel, zu steigern vermochte.
Deshalb kam ich auch zu spät zum Tiefenrausch Klangkombinat – Konzert im Yachtklub, aber man möge es mir verzeihen, ich denke, das TRKK werde ich dieses Jahr noch öfters in die Ohren bekommen.
Letzten Freitag war ich lazy und besuchte die letzten Überbleibsel der Pro-FriedbergerPlatz – Bewegung, die aktuell nur noch die personenmäßige Schlagkraft der Südfrankfurter Ü-Eierfigurenfiguren (von ‚’95 – 2001) Sammelfront hat, und danach kehrte ich in die Destino Bar ein, sicherlich nicht immer mein Fav, aber ich wollte mir unter anderem ein paar Tapas reinwerfen und man kann mit Fug‘ und Recht behaupten, dass man dort in einem der schönsten Raucherräume Frankfurts mindestens einem seiner zahlreichen Laster nachkommen darf.

Nachdem ich dort nun ein wenig herumrauchte, zog es mich wieder auf die sichere Mainseite, nämlich um dort einmal wieder mehr im Yachtklub zu versacken.
Dorthin kehrte ich auch am Samstag Abend zurück, haben uns doch Alexander Antonakis und Hans Nieswand feinste Houseplatten um die Ohren geballert, eine sehr gelungene Combo! Im Übrigen habens‘ jez‘ eine neue Anlage im Yachtklub, die gerade bei elektronischer Musik sehr viel Spaß macht.

Am Sonntag habe ich mich dann, im zugegebenermaßen 60-prozentigen Recovery – Mode ins Degussa Haus begeben, zur grandiosen Ausstellung des MMK (Museum für moderne Kunst) „20 Jahre Gegenwart“, denn dort hat das Museum zeitlich begrenzt die Möglichkeit, auch raumfüllende Installationen zu präsentieren, Platz ist allemal und ich muss sagen, yes yes yes, DIESE Ausstellung kann ich sehr empfehlen. Auch die Gastro möchte ich nicht unerwähnt lassen, gestaltet wurde das Cafè von dem Künstler Tobias Rehberger (wir hatten mal als DJs das Vergnügen auf der Vernissage von „Too Fat too fit“ im Nassauischen Kunstverein zu Wiesbaden) und betrieben wird es von Simon (Blumen) und Ata (u.a. Robert Johnson) für die Laufzeit von 96 Tagen, deshalb nannte man die Geschichte auch „96 Commissary“.

Am letzten Freitag war ich dann doch eher in eigener Sache unterwegs, ne. Muss ja auch nicht immer jeder alles wissen ;-)

Am Samstag war ich dann nach dem obligatischen Fahrgassen-Asia-Frühstücks- & Konstimarktbesuch zu Gast beim Kleinsten Strassenfest der Welt im Fritschegäßchen, Homebase meines zweiten Wohnzimmers, der Alten Liebe, und yes indeed, es war eine feine Veranstaltung, und auch der Himmel, der aus Protest, wohl weil er dem Geschehen nur von so weit oben bewohnen durfte, gelegtlich mal dazwischenweinte, konnte niemanden dort wirklich die Petersilie verhageln, bzw verwässern. Es spielten dort erst draussen und dann in der ALi:
The Cashback Five, The Ding Dong Daddies und die Franz Fischer Revue und späterdings wurde noch im Rahmen des Trinity Clubs Sixties, Indie , New Wave, Punk Rock, Glam Rock Mashup aufgelegt, natürlich fachkompetent von den DJs Elviz, Anabell Pearl und Cream 69.
Dann zog es mich nochmal zum Bergerstraßenfest zum CocoUniVersum, von selbst wäre ich da ja nie hingegangen, mich nervt diese Ansammlung von Personen ungemein, man kann weder vor noch zurück, wenn man mal in so einem Menschensumpf festklemmt, die Getränkeversorgung ist zwar gut, aber überall muss man anstehen und die uneinheitliche Glaspfandregelung nervt.
Deshalb flüchteten wir nach einer angemessenen Zeit in den Yachtklub, dort war es angenehm ruhig, denn die Betreiber hatten wohl auch als Gegenpol, und weil sie die Hälfte des Bootes vermietet hatten, einfach „nur so“ offen, und so haben wir uns den Abendwind um die Nase wehen lasen und Buchstabenkekse geknabbert. Auf dem Heimweg machten wir dann nochmals einen Kontrollbesuch in der Alten Liebe, und da war die die AFTER – Straßenfest / Trinity-Club – Party noch im vollen Gange, und dort weiß man eben, wie man ausgelassene Fest feiert ;-)

Sonntags zog ich nach der X wie raus – Sendung auf Radio X nochmal kurz zur Weseler Werft, kurz vor der ehemaligen Großmarkthalle, denn auch dieses Jahr hatte dort das Antagon Theater zur Sommerwerft geladen, die übrigens noch mit einem bunten Programm bis zum 21. August stattfindet.

Ich freu‘ mich schon auf das Blechmusikfestival diese Woche in Guca, da werde ich mir die Trompeten um und die Kaltgetränke in den Kopp hauen, ne ;-)

//ptrk

Links:

Palmengarten

20 Jahre Gegenwart im Degussa Haus / MMK

The Cashback Five

The Ding Dong Daddies

Die Franz Fischer Revue

Destinos

Die Sommerwerft des Antagon Theaters

Guca