Archiv für Juli 2011

Wochenend Rückblick 28 / 29 / 30

Blaues Haus - Faust Hoch 3
Faust Hoch 3 – Ausstellung zur Faust – Lesung im Blauen Haus

Letzte Woche hatte ich doch ein wenig zu tun, deshalb hab‘ ich mal Blog einen guten Lan sein lassen, und deshalb, na, die geistig Wendigen unter euch werden es schon bemerkt haben, fasse ich einmal die letzten beiden Wochenenden in einem Eintrag zusammen.
Ihr werdet es mir mit milde lächelnder Vergebung ahnden und freudig weiterlesen, so lautet jedenfalls der Plan.
Am vorletzten Mittwoch habe ich mich erst ins Blaue Haus zur Faust-Lesung begeben, aber, um ganz ehrlich zu sein, ich war ziemlich früh schon dort gewesen, und deshalb habe ich mich auch früh wieder aus dem Staub gemacht, allerdings nicht ohne mir die feine Ausstellung des in Frankfurt Philosophie studierenden Niklas Fiedler anzuschauen, die in beeindruckender Art und Weise in Bildern und Comicsequenzen die Inhalte des „Faust“ darstellt (siehe Bild oben). Zwischendurch hat man noch hier und da ein Schwätzchen gehalten, denn es hielten sich allesamt nette und aufgeschlossene Menschen dort am Mainufer auf, und ich glaube auch, dass die Betreiber des Blauen Hauses lange viel Freude an der Lokation haben werden, legen sie doch sehr viel Wert auf eine ausgewogene Balance zwischen Kunst, Kultur, Konzert und Tanzveranstaltung. Denn eine reine Feierlokation, das kommt dem Trägerverein gar nicht in die Tüte, und so werden wir sicherlich, wie bereits erwähnt, noch viel Interessantes am Niederräder Mainufer erleben dürfen.
Am vorletzten Freitag habe ich mich in den Yachtklub begeben, denn Holger Menzel hat seinen Geburtstag mit einer flotten Sause begangen, man weiss nicht, wie alt er geworden ist, aber ich glaube, die Antwort ist jene welche auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.
Gut, die Veranstaltung hiess Funky42, aber das wäre dann wohl zuviel des Hinweisens gewesen, wa :-)
Zur Feierverstärkung holte er sich deshalb noch Marius Ruhrmann, Markus K. und DJ Fuji mit ins Boot, was die Veranstaltung nur noch besser machte. Aber so lange habe ich es gar nicht ausgehalten, ich musste mich ein wenig schonen, denn am Samstag hatten wir als Dynamic Super Soul im Clubkeller alle Plattenteller voll zu tun. Überfüllt war der Keller nicht, aber auch nicht leer, eher so midrange, so nearly full, und so hatten wir eine feine Partycrowd auf der Tanzfläche, mit denen das Feier richtig Spass gemacht hat, und das Mitten im Juli (!!), wo normalerweise der Laden eher leer bleibt.
Am Sonntag versetze ich mich erst einmal in den Recovery – Mode, nahm mit Dynamic Super Soul Mitauflegerich DJ Pure ein Funk-DJ-Frühstück in der CafeBar Brücke ein und begab mich später zu Radio X, um die x wie raus - Sendung zu moderieren. Hinterher freute ich mich auf die Alte Liebe und den Tatort, aber es war ja immer noch Fussball angesagt, und sorry, ich hasse das Fussballgeglotze. Aber nun war ich ja schonmal da, ne… :-)

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Am letzten Freitag begab ich mich erst in den Yachtklub, ich wollte noch ein paar Plakate aufhängen für unsere kommende Dynamic Super Soul – Party (09.09.2011) im Yachtklub, und wenn man schonmal da ist, kann man natürlich dort auch ein paar Kaltgetränke zu sich nehmen.
Drei Gläser später begab ich mich in die Niddastrasse in den Luna Park, denn Sycohm aka Moschman aka Thomas Moschny legte höchtpersönlich seine Lieblingstonträger auf, es waren früh noch nicht viele Menschen zugange, was sich aber späterdings dann schon ändern sollte. Und frankfurts meistgeknipster Mops Hercules war auch wieder zur Stelle, nebst Herrchen, bekannt von den donnertäglichen Angel & Dust - Parties im Orange Peel, aber das wollte ich nur mal so Nerd – Auskennermässig raushängen lassen…
Samstags wollte ich mal wieder in die Fahrgasse zu Jun Vin, meinem Lieblings Asia – Zweitfrühstücksmarkt, aber allen Anschein nach hatten das die gefühlten 1000 Leute vor mir auch vor, da heisst es nur: Abwarten und Yasmin – Tee trinken. Später, sehr viel später am Abend, es war schon kurz vor Mitternacht, begab ich mich einmal wieder in den Dreikönigskeller ( 3kk ) zu den Bumblebees, ich hatte auch dieses Mal wieder sehr viel Spass, denn die Musik wusste auch dieses Mal wieder zu gefallen und auch, wenn man dort als euling eintrudeln würde, das richtige Publikum ist dort allemal zugange, und so war der Abend rein spassmässig eine runde Sache.
Auch sehr viel Spass hatte ich am Sonntag – Abend bei Radio X, denn ich hatte die französische Ska – Reaggae – Band Babiroussa im Studio, und das klingt schon ziemlich fett, wenn man 8 Musiker im Studio1 von Radio X gewähren lässt, und ich liess sie gewähren, denn schliesslich war es an diesem Abend, von unserem heissgeliebten Stoffel ( Stalburg Offen Luft ) einmal abgesehen, das einzig ernstzunehmende Konzert in Frankfurt. Besonders überraschend hierbei war die Tatsache, dass dieses nette Konzert in der Raumstation in Rödelheim stattfand, die so in allen Ehren Frankfurt rein konzertmässig die Bux‘ gerettet hat.

Soviel war es ja dieses Mal nicht, ne :-)

//ptrk9000

xXx

Jun Vin auf Qype…jaja die haben halt keine Webseite…

Babiroussa – nicer Reggae – Ska aus France

Webseite Niklas Fiedler – Faus Hoch 3


Faust Hoch 3 – als Video

Wochenend Rückblick 27 / 28 20elf

Cherry Overdrive - 60s Girlie Power
Cherry Overdrive, 60s Girlie Power, hintergründig illuminiert durch LSD (LightShow Dirk), dem Mitveranstalter der Wild Music Parties übrigens :-)

Der letzte Freitag war auch gleichzeitig der letzte Freitag meiner Geburtstagswoche, und der wollte gut genutzt werden, also bin ich nach dem Joggen mit dem Cocouniversum zum StOffeL, (Stalburg Offen Luft) in den Günthersburgpark gepilgert, um der frankfurter Souldiva Kaye Ree zu lauschen. Und DAS hat sich wahrlich gelohnt. Kaye Ree ist immer wieder ein musikalisches Erlebnis, und ich kann nur jeden raten, sich die Dame und ihre Band anzuschauen, und, na klar, anzuhören. Aber gucken macht auch schon Spass :-) Fein war es auf der Wiese, alles hat gepasst.

Später ging es weiter zum Blauen Haus, wo im Rahmen der Swim – Reihe Holger Menzel und Marcus K. ihre Funkplatten geschwungen hatten. Casey Keth, den Folk Singer/Song-Writer – Act habe ich leider verpasst, allerdings kann ich diesbezüglich noch in den Spiegel schauen, Grund siehe oben. Es war ein schöner Abend im Blauen Haus, dass es auch Gegrilltes und Sandwiches gab, hat mir wahrscheinlich in diesem Moment den Abend gerettet, und damit man auch immer ordentlich viel Gemüse zu sich nimmt, servierte man Moscow Mules, und dieses Angebot habe ich natürlich gerne in Anspruch genommen. Einen weniger schönen Abend haben wohl die professionellen Nörgler gehabt, die enttäuscht von der Summer of Love - Party zum Blauen Haus gekommen sind, leider muss ich hierzu bemerken, dass ich mir so etwas vorher schon gedacht hatte, weshalb ich einen Bogen um diesen Event machte wie der gemeine Frankfurter um Offenbach. (Nein, ich habe nichts gegen Offenbach…)

Auf den Rückweg, per pedes, schauten wir nochmal schnell im 3kk vorbei, allerdings war die Besucheranzahl recht übersichtlich was den Besuch an sich aber nicht ungemütlich machte, mit Niko kann man ja immer mal ein kleines Schwätzchen halten, was uns aber nicht daran hinderte, noch einen kleinen Scheidebecher in der Alten Liebe einzunehmen.

Am Samstag habe ich mich erst spät aus dem Haus bewegt und begab mich zu Radio X, denn ich hatte dort die samstägliche x wie raus - Sendung zu moderieren. Hinterher, in Katzenwurfweite, wollte ich ein wenig auf dem Vorderdeck des Yachtklubs ermatten, um mir später im Rahmen der Moonshake - Events im Ponyhof den Live Gig von Cherry Overdrive anzuschauen, eine klasse 60s Girlie Rock‘n'Roll Band, die wie Detektiv Kim ebenfalls aus Kopenhagen stammt, während die anderen Bands beides frankfurter Lokalgewächse sind, welche ebenfalls dem geneigten Konzertbesucher bekannt sein sollten. Zum einen Redondo Beat, und zum anderen The Rosarys, während RB eher im Bereich 60s Garage Rock einzuordnen sind, gibts bei den Rosarys 60s Rock‘n'Roll auf und in die Ohren. Cherry Overdrive haben mir wirklich Spass gemacht, ich musste auch gleich eine Seven Inch kaufen, man ist ja gerne mal ein Nerd :-)
Zwischen den Bands gab es musikalische Schallplattenalleinunterhaltung mit den üblichen Verdächtigen, nämlich den DJs Konrad & Black Cat, sowie Lionel Röhrscheid.

Sonntags ermattete man sanft nach der x wie raus - Sendung in der Alten Liebe beim Konserventatortgucken, so ging meine Geburtstagswoche doch in Würde zu Ende.

//ptrk9000


Endless Melody by Kaye-Ree


Cherry Overdrive – „Sheryl’s Faith“ (ein älterer Titel, aber trotzdem sehr durchzugsstark)

Stalburg Stoffel Programm

Wochenend Rückblick 26 / 27 20elf

Ich glaub', mich dingst ein .... na, das Pferdchen in der guten Stute, ne ;-)
Gute Stute


x wie raus – Sause im Yachtklub

Dieclause feat Yomaclay haben die Party gerockt (sorry für die schlechte Bildqualität)
Dieclause feat Yomaclay haben die Party gerockt (sorry für die schlechte Bildqualität)

Es gibt ja so ein paar Weisheiten, die einfach immer stimmen:

1. Je mehr Freizeit jemand hat, desto weniger Zeit hat er.
2. Je geringer das Einkommen, desto größer die Fernsehbildschirm-
diagonale.
3. Den Verrat mag jeder, jedoch niemand den Verräter.

Diese Woche habe ich Geburtstagswoche, d.h., ich nehme mir frei und feiere die ganze Woche, besuche Museen, gehe essen und mache nur das, worauf ich unbedingt Lust habe. Sofern es sich mit moralischen und gesetzlichen Maßstäben rechtfertigen lässt. Aber auch hier sollte man ab und an im Rahmen einer gewissen Flexibilisierung milde Nachsicht üben.

Also habe ich meine Zeit lieber in der Schirn, sozusagen im Schatten der Eule (Geheimgesellschaften), als vor dem Rechner verbracht und bin lieber schon mal mittags durch den Wald gepeact.

Kommen wir zum letzten Freitag, wo ich mich zuerst auf dem Friedberger Platz herumgedrückt hatte, zusammen mit ca 40 anderen, familiäres Outdoor-Trinken war also angesagt, und so bin ich dann eine Weile später in Richtung Bahnhofsviertel, denn ich wollte in Die gute Stute, denn der liebe x wie raus – Kollege Roberto drehte zusammen mit ein paar Freunden im Rahmen ihrer mudanzas – rotation dort einige Scheiben, gespielt wurde Alternative Music, Singer/Songwriter & Electronica. Aber auf dem Weg dahin bin ich irgendwie im Moseleck hängengeblieben, und weil es dort so interessant war, habe ich dort versehentlich gleich mehrere Kaltgetränke verzehrt. Sicher, ein Hotspot in Bornheim hat ein anderes Publikum, aber dafür ist das Moseleck eben auch eine lebensnahe Kneipe im Bahnhofsgebiet. Dann habe ich mich aber doch aufgerafft und landete in, wie bereits erwähnt, der Guten Stute, wo wirklich gleich neben dem Eingang ein ausgestopftes Pferd steht. OmG! It’s the fucking truth! Und an der Theke sitzt man fein auf Schaukeln, die mit metallenen Ketten an der Decke befestigt sind. Ausserdem gibts dort einen guten Apfelwein. Ich glaube, später war ich kurz im 3kk zu Jumpin‘… Jivin‘… Butt-Shakin‘ (Rockin‘ Rhythm & Blues), um dem Kaiser ( L ) noch einen kleinen Besuch abzustatten.

Am Samstag war ich eigentlich gleich nach dem aufwachen ab ca 15 Uhr im Yachtklub, hatten wir doch unsere x wie raus – Party “ tune in and go out “ vorzubereiten. Am frühen Abend um 18 Uhr übertrugen wir die Sendung in den Yachtklub, ab 20 Uhr spielten einige akustische Acts im vorderen Barraum, und ich muss sagen, so voll habe ich das kleine Boot bereits um 21 Uhr selten gesehn. Es spielten hier auf: Der Ramschladen, Vanja Dingeldein, Franz Fischer sowie Charlie Waldschmidt, und sie alle waren ganz großartig, auf jeden einzeln einzugehen, würde jedoch den Rahmen des Blogs sprengen. Ab 22 Uhr haben dann einige Mitglieder unserer Redaktion Tonträger aufgelegt, nämlich namentlich „Dr.“ Schneider, Dandy Mo aka Safety Matches, ptrk9000, Marc Rodrigues sowie Roberto. Dazwischen allerdings, um Mitternacht herum, spielten Dieclause feat. Yomaclay auf, ein DubStep – Live – Projekt zweier Vollblutmusiker aus dem Inuki / Jimi Hendrix Tribute – Umfeld (und in Frankfurt und Umgebung auch keine Unbekannten), die zum einen so niemand auf dem Schirm gehabt hatte und zum anderen die Party so unbeschreiblich gerockt haben. Es werden bestimmt ca 300 Leute (minimum) das Boot fein zum Schaukeln gebracht haben.
Vielen Dank an alle, die unsere Party zu einem tollen Erlebnis gemacht haben! DANKE!

So, ich muss weiter, hier deshalb auch nur die kurze Version, Stoffel, blaues Haus, so eine Geburtstagswoche hat’s in sich! Wenig Zeit. Ausserdem wird eine alte Lokation wie der Phoenix aus der Asche… na, noch nicht zuviel verraten…

//ptrk

Dieclause feat. Yomaclay

Musik von Dieclause feat. Yomaclay

Vanja Dingeldein

ein klein wenig herunterscrollen: Die Bilder der x wie raus – Party


Franz Fischer live jeden ersten Freitag in der „Franz Fischer – Revue“ in der Alten Liebe


Charlie Waldschmidt