Archiv für Juni 2011

Wochenend Rückblick 25 / 26 20elf

Minimalhousequeen Krystyna
Minimal House Kompetenz Krystyna, ganz konzentriert, da wollen wir gar nicht gross stören :-)

KKMM Katinka & Timida
Kontrolliertes Kreiseln mit Musik K&T

Kontrolliertes Kreisen mit Musik, kontrolliertes Musiksetup
Bei Katinka & Timida herrscht Ordnung in der Kiste!

Jetzt ist aber mal langsam gut mit diesen mitten-in-der-Woche – Feiertagen, ne.
Man kommt ja zu gar nichts mehr, ausserdem ist das Wetter auch noch so verdammt gut, wobei, ich ja immer noch auf der Suche bin nach einem optimalen Sommergetränk, jetzt mal abgesehen von Radler oder Apfelwein in Sauer/Tief/Pur – Variation. Aber ich schweife ab, allerdingstens dann doch nicht so sehr, denn am Mittwoch radelte ich erst zum Blauen Haus, um ein wenig dem Mainufer zu huldigen, was mir aber schon auf der Hinfahrt die Petersilie verhagelte, war dieses Zugebaue des Mainufers wegen diesem Fussball – Rotz.
Ist mir egal, ob Frauen, Männer, Elefanten oder Klingonen – WM, das Rathaus ist wohl der Meinung, wegen jedem verdammten Sportevent die halbe Stadt zubauen zu müssen, egal, ob es den Leuten nun passt oder nicht. Im Blauen Haus gab man den Salon:10.000, immer diese Tausender, 3000, ptrk9000, ist wohl jezze en vogue, aber man darf schon sagen, letztes Jahr haben wir die Locationkurzschreibung etabliert (yk, sg, ck, op, m+ und so weiter…), dieses Jahr machen wir uns an die Zahlen. Alles 1? Na, siehste!
Achso, Salon:10.000, man gab elektronische Frickelkonzerte zur frohen Erwartung frei, nämlich zum einen Hering und seine sieben Sachen und zum anderen Suspicion Breeds Confidence, allerdings habe ich dann doch nicht so lange gewartet, denn ich wollte nochmal im Yachtklub vorbeigucken, legten doch Krystyna und Peter Schumann kenntnisreich Minimal- und Techhouse auf, und die beiden sind eine lohnenswerte Kombination, und so hat es auch fein geschaukelt, das kleine Hausboot.
Gegen Mitternacht bin ich dann nochmal rüber in den Ponyhof, denn 1. spielten an dem Abend The Fonxinaires feat. Brandy Butler im Rahmen der Moonshake - Konzertreihe, 2. stand ich auf der Gästeliste und 3. hatte ich noch einen Stapel Getränkemarken von meiner Ponyhofauflegerei, und, ja meine Wohnung ist klein, und wenn ich ein wenig Platz schaffen kann, indem ich zum Beispiel meinen Getränkemarkenüberhang reduziere, dann sollte das doch eine edle Aufgabe sein, derer nachzukommen nicht nur meine verdammte Pflicht, sondern auch sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte der…. arrrr, schon wieder.

The Fonxionaires, al r8! Musikalisch feiner old school Soul, sehr 60s – lastig, aber es dauerte schon bis zur Zugabe nach dem 2ten Set, bis Mrs Butler auch einmal mit dem Publikum gesprochen hat, so von der Bühne herab…sie ist wohl ein wenig schüchtern und mag es wohl auch nicht so sehr, auf der Bühne herumzuspringen wie eine Chinacontainerladung Flummies, allerdings tat das der musikaischen Qualität der Show keinen Abbruch.

Donnerstags schaute ich kurz abends im Clubkeller vorbei, bei Katinka & Timida, die ihrer Auflege – Reihe den überaus griffigen Namen Kontrolliertes Kreiseln mit Musik verpasst haben, was ungefähr genauso aesthetisch korrekt ist wie Vegetarisches Dinner mit Barak Obama im Hennigerturm bei Vollmond mit Hasenkostüm, was ich allerdings nicht böse meine, nicht dass hier schon gleich wieder ganze Schiffsladundungen Kopfkissen vollgeheult werden, sonder eher mit liebevollen Wohlwollen.
Die beiden legen schon seit Jahren Blues Chanson Country Folk Experimenta lGypsy Klezmer Psychedelic Punk _ Beats auf, ich wollte der Vollständigkeit halber auch keinen Substil vergessen wissen, und dies überaus kenntnisreich und auch wohlorganisiert. Sehr wohlorganisiert. Sehr sehr wohlorganisiert :-) und das Ganze entweder einmal im Monat donnerstags im Clubkeller oder, soweit ich weiss, in der Frieda116 oder auch, ich kann mich auch irren, aber ich meine, mich daran erinnern zu können, auch im Waggon Offenbach. Sie machen einfach ihr eigenes Ding, laufen keinen fragwürdigen Trends hinterher und das macht sie noch wesentlich symphatischer, als sie sowieso schon sind :-)
Achso, nicht dass ich es vergesse, im Rahmen des VirusMusikRadio e.V. sind die zwei Beiden, die beiden Zwei, an jeden 2ten Freitag im Monat von 17-18 Uhr mit wechselnden Superstargast (einmal war ich auch schon mal dabei gewesen, es hatte mir sehr viel Spass gemacht) auf Radio X (91,8 MHz) zu hören.

Am Freitag, da war ich kurz im Yachtklub, nachdem ich mit den 20 anderen Mitstreitern (wobei, ich bin ja Contra, die sollen woanders saufen gehen…) der Pro-Freitags – Friedberger – Markt - Bewegung beigewohnt hatte. Was solls, ich hab‘ mir ja auch was zu trinken gekauft ein einem Internet – Shop in der Nähe, man will ja nicht negativ auffallen, ne :-)
Nach diesem Intermezzo wolte ich dann doch nochmal schnell zum Opernplatzfest, nicht dass es mich sonderlich interessiert hätte, aber gucken (und mich von diversen Dingen ablenken) wollte ich dann doch schon mal. Hätte ich es nicht gemacht, mein Leben wäre sicherlich nicht um diese Erfahrungen ärmer geblieben, na, was soll’s. Auf dem Rückweg, an der Hauptwache, machte ich kurz Station am spanischen Markt, wo ich das schlimmste Grillsteak meines Lebens gegessen hatte, oder sagen, ich habe es versucht, bin aber daran gescheitert. Sich durch ein Nylonfischernetz zu beissen, wäre sicherlich einfacher gewesen. Oh no, not my Cup of tea, also nix wie Heim, der Tag hatte mir sowieso schon gereicht.

Am Samstag wollte ich beim Jun Vin Supermarkt in der Fahrgasse vorbeischauen, aber mein samstäglicher Zweit – Frühstücks – Stand hat 3 Wochen Pause wegen Verurlaubung des Betreibers, nun, grossmütig wollen wir es ihm gönnen und uns überbrückungsweise samstags vormittags auf dem Konstimarkt verköstigen.
Abends bin ich erst spät aus dem Haus gegangen, und schaute kurz bei Meister Menzel und Dr Fuji vorbei, nämlich einmal wieder im Ponyhof , wo man den 1jährigen Geburtstag der Fonkey Donkey – Reihe feierte! Happy Birthday :-) Der Meister war guter Dinge, spielte sein Doktor doch den beliebten Titel „Kiss“ von Prince, Cymbal, Wasweissichwiederwiederheisstjetzt, und Holger mag den ja so sehr. Aber ich wollte nur kurz einen Abendspaziergang machen, und schaute ich nur kurz zur Alten Liebe rein, wo mir der traurige Wirt beim reinkommen gleich mal prophylaktisch mit seiner Batschkapp eins über die Rübe gezogen hat, ja der Ralf hat schon Humor, aber ich wollte sowieso nur kurz, wie bereits geschrieben, reinlugen.
Auch kurz schaute ich noch bei den Bumblebees im Dreikönigskeller (3kk) vorbei, 3 nice Ladies play nice Music, ja da ist auch kein Wort daran gelogen, aber das hatte ich bereits an anderer Stelle sicherlich mehrfach erwähnt!

Sonntags habe ich mich zu Radio X begeben, denn ich hatte ein wenig x wie raus zu moderieren, und danach bin ich nach kurzem Yachtklub - Intermezzo nach hause getapert.
Stimmt: Vor der Sendung habe ich mich durch die Massen von Fussballtouries gekämpft, ich wollte nämlich noch kurz bei Elsa Seefahrt vorbeigucken, genau, die mit den nicen Videos, vielleicht macht sie ja wieder welche, denn sie hatte im Rahmen des x-qm - Projekts (Wem gehört der Raum zwischen den Häusern?) an der Schirn eine feine Bastelecke eröffnet, und so konnte man schön hantieren mit Bügelperlen, Kartoffeldruck und bunter Pappe, um wahrlich Grosses zu erschaffen, und das alles mit einer grossen Portion Spass, jo, den ma tau :-) (oder so ähnlich…)
Ich hab grad mal den Text von der Webseite des Projekts geklaut:
Im Tausch gegen eine gute Idee bietet das Projekt xqm bis Ende September 2011 in der Frankfurter Innenstadt beste Lagen und ein Dach über dem Kopf. Hierfür nutzt xqm architektonische und städtebauliche Situationen, ungenutzte, meist überdachte Zonen, und erzeugt mit wandbildenden Elementen, in Zwischenräume gespannten Planen, Räume, die für kurze Zeit oder auch mehrere Wochen kostenlos genutzt werden können. Räume können aber auch von den Nutzern frei disponiert werden

Und jetzt hab‘ich schon echt wenig gemacht…

//ptrk

Blaues Haus – Verein für Kunst und freie Zeit

Hering und seine sieben Sachen

Suspicion Breed Confidence

myspace: The Fonxionaires

facebook: Kontrolliertes Kreisel mit Musik

x-qm – Wem gehört der Raum zwischen den Häusern?


THE FONXIONAIRES feat miss BRANDY BUTLER gin and tonic


Elsa Seefahrt – Parkbankgespräche

Wochenend Rückblick 24 / 25 20elf

Spass im Clubkeller mit Dynamic Super Soul
Viel Spass hatten wir mit euch im Clubkeller letzten Samstag, fein wars :-)

Eigentlich wollte ich am Freitag gar nicht soviel machen, was dann mit einem Yachtklub-Besuch begann, gab es doch den HIGH FIDELITY‘S FREESTYLE CIRCUS mit den DJs Funkdooby & Stupid Deep in der Manege (jaja billo Wortspiel…aber musste jetzt sein), wobei Herr Deep schon ein wenig auf den Fingernägeln knabberte, als pünktlich zum Auflegenbeginn ein kleiner Regenschauer einsetzte. Aber das kann das frankfurter Feiervolk nicht abhalten, und so wurde es eine feine Party im Yachtklub, wo man freudig zu Funk, Soul, Old School Hip-Hop und Mashup tanzte, trank und sein Dasein geniessen durfte.

Auf dem Heimweg schaute ich nochmal „kurz“ in der Alten Liebe (Disc-a-go-go-Club, mit DJ Elviz, The Drifter und Special Guest Florian ‚Pepe‘ Heiberger) vorbei, wo einmal wieder mehr Early Reggae, Ska, Rocksteady, Northern Soul, R&B and Popcorn kenntnisreich aufgelegt wurde, auch wenn die Besucheranzahl eher überschaubar war, eine nette Veranstaltung ist es allemal. Die üblichen Verdächtigen waren halt noch alle vollkommen zerstrahlt vom (Mod/) Soulweekender in Bad Breisig, so hatte es auch jeden Fall den Anschein, und auch DJ Elviz deutete eine gewisse Unmunterkeit diesbezüglich an.
Schnell noch einen Scheidebecher im Saint Clichy, und dann bin ich flugs ins Bettchen, da ich mich ab Samstag vormittag in Sachen Recht (Rechtsseminar für Radiomacher) weiterzubilden hatte. Danach hatte ich ein klein wenig Hunger und machte kurz Halt in der Fahrgasse beim AsiaSupermarkt. (Ich poste demnächst mal die genauen Details, ich hatte eine Karte mitgenommen…)

Am Abend dann waren wir als Dynamic Super Soul im Clubkeller, und wir hatten uns dieses Mal als Verstärkung Alexander Antonakis, bekannt u.a. von der Chocolat – Reihe, mit ins Boot geholt, und was soll ich sagen? Wir hatten eine grandiose Party, um die 380 Leute schauten an diesem Abend mal in dem kleinen Clubkeller vorbei, was sicherlich auch am Schweizer Strassenfest und am Sachenhausener Mitternachtsshopping gelegen haben mag, aber sicherlich auch an dem grandiosen Set vom lieben Alex. Vielen Dank nochmals auch an dieser Stelle an alle, die da gewesen sind, es war eine sehr sehr sehr feine Party :-D

Pünktlich um 15 Uhr bin ich am Sonntag dann aus dem Bettchen gesprungen, naja eher so hm… herausgeploppt, und am Abend hatte ich nach der x wie raus - Radiosendung (ein veranstaltungstechnisch gesehen, eher toter Sonntag) noch ein wenig Hunger, wollte aber auch nicht in die Alte Liebe zum Tatort gucken und so bin ich in Bornheim im Cafe Schopenhauer gelandet, haben sie doch Sonntags so eine Aktion, dass eine bestimmte Auswahl an Gerichten, zusammengestellt auf einer kleinen Extra-Karte, pro Mahlzeit nur 5€ kostet, eine feine sonntägliche Sache, wenn man nicht unbedingt Tatort schauen möchte.

//ptrk

Clubkeller in der Textorstrasse

Dynamic Super Soul auf Facebook

Wochenend Rückblick 23 / 24 20elf

Fatboy and Slim
Fatboy and Slim, Photo by Guido Braun, pont9

Mini DSS Setup
Dynamic Super Soul – Mini Setup, Galerie Morgen Pop Up Shop, Photo by Thommy Tritsch, Galerie Morgen

Dieses Mal fange ich mal an einem Donnerstag an, man hatte spontan beschlossen, mit dem Dynamic Super Soul - Mini Setup, einem tragbaren Plattenspieler, die abendliche (Outdoor-) Öffnung des Pop Up Shops der Galerie Morgen in der Diamantenbörse, mit freundlichen Jazz und 60s – Schallplatten zu beschallen. Nein, der tragbare Plattenspieler ist nicht zu verkaufen :-) aber er war sicherlich eins der meistphotographierten Objekte an diesem Abend. Ich mag ja so spontane Aktionen, auch beim nächsten Mal werden wir uns wieder etwas einfallen lassen.

Am Freitag wollte ich im Yachtklub sanft ermatten, als eine Gruppe von ca. 120 Finanzheinis dort einfielen. Und das Ganze gezielt. Sicherlich nette Leute, aber eben nur nett.
Konversation:
A: Da soll doch so ein Markt sein, auf dem es total abgehen soll?
B: Ja, ich glaube, der heisst Friedberger Markt.
A: Wo ist der denn?
B: Irgendwo dahinten.
A: Ah, wenn es nicht so weit ist, gehen wir da mal hin, wenn es da so gut sein soll.
B: Ja, soll ja voll abgehen da.

Also Flucht in die Alte Liebe und dann mal 3 Stunden gewartet, bis der ausserstädtische Abraum sich verzogen hatte. Dananch wurde es aber wieder nett, mit Franky R. und seinem lieben Kumpel, die Funkiges im Rahmen ihrer Let’s do the Swim - Party auf die Plattenspieler schnallten. Weiter habe ich auch nix gemacht, man ist ja auch nicht immer so gut drauf.

Samstags hatte ich erst einmal einen Flohmarktbesuch am Museumsufer, wie ich bereits erwähnte, er gibt keine besseres Inlife-Museum als den frankfurter Flohmarkt. Dananch, traditionell, das Frühstück beim AsiaSupermarkt in der Fahrgasse eingenommen und hinnerher bin ich mal schön gechillt nach hause getapert.

Am Samstag war ich abermals im Yachtklub, beim lieben Manuel Schatz aus dem Platten- und Sneakerparadies Freebase, der mit Magun elektronisch, nämlichst feine Houseplatten, aufgelegt hat. Auch hier bleibt zu erwähnen, dass die Beiden eine wunderschöne Party abgeliefert hatten.

Es war ja noch LAZY.2 mit Pedo Kopp, Yannick und Weller am Schwedlersee, aber ich hatte keine Lust, mich da 2 Stunden lang anzustellen, nur weil alle meinen, sie müssten jetzt da hinrennen, weil sie in der Apotheken-Umschau oder im Hanauer Anzeiger darüber gelesen hatten. Ist doch wahr. Ein Katzenwurf weit weg gab nämlich das Chocolat – DJ Team Alexander Antonakis, Heiko MSO, Johnny Love sowie special Guest: Randy Fox einmal wieder eine sicherlich feine Sause in der Insel in der Schmickstrasse. Aber nee, ich hatte einfach keine Lust, ausserdem haben wir am kommenden Samstag im Rahmen unserer Dynamic Super Soul - Party im Clubkeller ohnehin den lieben Alexander Antonakis zu Gast, da habe ich dann auch so Gelegenheit, ihm ein wenig beim Auflegen zu lauschen.
Aber, auch bei einem anderen Guten musste ich kurz vorbeilugen, nämlich beim Kaiser L, der im Dreikönigskeller im Rahmen der Down Home Special - raw blues, rhythm, roll & soul stomp – Reihe kenntnisreich die kleinen Scheiben geschwungen hat. Ausserdem, wenn man dort noch die richtigen Leute trifft, dann ist doch alles in Butter.
Auf dem Rückweg schaute ich nochmal beim traurigen Wirt der Alten Liebe vorbei, der das halbjährige Bestehen seines Lokals feierte, wir wollen doch mal hoffen, dass daraus noch viele weitere halbe Jahre werden, sonst hätte ich ja kein Wohnzimmer mehr.

Am Sonntag, quasi dem 2t-Samstag, bin ich direkt nach dem Aufwachen, in aller Herrgottsfrühe, so gegen 15 Uhr, zum Flohmarkt auf dem Milchsackgelände, wo sich auch das Tanzhaus West befindet, geradelt. Fein organisiert hat der liebe Fabian N. das, auch, dass die ebenso liebe Krystyna ab 16 Uhr (naja, ein paar Minuten später – geschenkt …hihi) wieder einmal, zur musikialischen Untermalung des Flohmarktgeschehens, Minimal – House – Tracks aufgelegt hat. Das Flohmarkt war ein voller Erfolg, lauter Menschn waren dort vor und hinter den Ständen, die man eigentlich so nur aus dem Nachtleben kennt, es gab keine kommerziellen Händler (gut so!!!) und das Ganze hatte „so etwas von Berlin“, wie Hans Romanov später auf seinem Schiffchen genussvoll resümierte.

Ich musste aber vom Flohmarkt flugs ins Radio X – Studio, da ich auch an diesem Sonntag einmal wieder x wie raus zu moderieren hatte, wo ich mir allerdings den bunten Hund Hannibal aka CREATHIEF aka Tarkan Daldaban mit ins Studio nahm, um über seine Party im Yachtklub YOUNG MUDDIS CAN DANCE TOO zu reden, die er zusammen mit SHERM DA WORM schon ab 19:30 einstartete, damit die YOUNG MUDDIS auch schon früher zu HipHop, House und Elektronik die Är… Hüften schwingen konnten. In der Radiosendung haben wir dann noch alles Mögliche mit Kommentaren versehen und sind übereingekommen, dass sich das Ausgehverhalten der Leute stark gewandelt hat, mehr Community-based, getriggert durch die Vernetzung der Leute untereinander, und weniger an der Location orientiert, und dass viele Clubbetreiber dass wohl noch nicht verstanden und aufgrund dessen ihre Lektion noch nicht gelernt haben. Ich sehe das selbst auch oftmals, allerdings vollzieht sich hier langsam ein Wandel in Richtung Flexibilisierung, gute Beispiele hierfür sind Der erste Stock und Das Blaue Haus, um zwei jüngere Veranstaltungsorte zu nennen, oder auch, um 2 etablierte Läden herauszugreifen, das Silbergold und der Ponyhof.

Ich bin jedenfalls an diesem Abend im Yachtklub geblieben.

Am Pfingstmontag habe ich gar nichts gemacht. Null. Naja, spät am Abend nochmal ein kleiner Mainspaziergang.
Ich finde es gut, in Frankfurt zu wohnen. Auf der richtigen Mainseite natürlich.

//ptrk

Galerie Morgen

Freebase, Pladde & Schlappe

Wochenend Rückblick 22 / 23 20elf

Senor Franz Fischer
Senor Franz Fischer

DSS DJ Battle
Dynamic Super Soul im Yachtklub

Das Wochenend begann für mich eigentlich schon am Mittwoch abend, wo ich in der Saint Clichy Bar einmal wieder zu Beat me ’til I‘m blue mit iPad und Vinyl aufgelegt habe, und so ab 22 Uhr war die kleine Bar nett gefüllt mit vielen gut gelaunten Menschen, die sich auf den nächsttägigen Feiertag bzw auf ihr verlängertes Wochenende ein kleines Loch in den Bauch freuten. Am Donnerstag besuchte ich kurz den Yachtklub und die Alte Liebe, und war dann auch frühzeitig zuhause, denn so richtig hatte das Wochenende ja noch gar nicht begonnen.
Freitags wohnte ich der grandiosen Franz Fischer Revue in der Alten Liebe bei und hatte bei dem Konzert eine Menge Spass gehabt. Marcus Busch aka Franz Fischer (und ab jetzt hab‘ich geklaut), der Multi-Instrumentalist und Sänger von THE Gisberts, spielt Lieder von Joseph Schmidt über Hildegard Knef bis zu Josef Hader und Der Plan – weder Genre noch Epoche sind vor ihm sicher. Unterstützt mit diversen Internet – Projektionen und einem bahnbrechenden Freejazz – Blockflöten – Solo wurde unser Musik-As von dem smarten Barkeeper Nelson van Heuvel, welcher hinterher die Dirty Martinis noch recht niedrig fliegen liess. Ausserdem stellte Franz Fischer innerhalb seines Programms noch gleich ein weiteres Projekt vor, nämlich Königinnen nach Maß, mit welchem er zusammen mit Eva-Christine Richter in den Landungsbrücken gastiert. Na spitze, dachte ich mir, die verhafte ich gleich mal für x wie raus. Der Rest ist Geschichte :-)
Anschliessend machte ich nochmal schnell Station bei L‘Amir und bei Rindvieh, um hinterher gestärkt mich in den Yachtklub zu Frequency without Control zu begeben, wo Christian und Rob Lando kenntnisreich Rares aus dem Bereichen Disco, Italo, 80s und Baleraric Disco auf die Abspielgeräte packten. Den Leuten hat es gut gefallen, das kleine Boot war gut gefüllt und es herrschte eine tolle Stimmung an Board.

Am Samstag musste ich nach Konstimarkt / AsiaSupermarkt-Stärkung (Strassenverkauf in der Fahrgasse mjam mjam) – Verköstigung nochmal auf den Flohmarkt in die Lindlystrasse begeben, aber nicht ohne Umweg über den Zoo und Schienenersatzverkehr-Gegondel, denn der VGF baut gerade neue Gleise ein, wogegen ja nichts einzuwenden ist. Allerdings die Ansage in der Bahn selbst zur Situation hat sicherlich sogar der Eine oder Andere Frankfurter nicht begriffen. Aber nach einigen Irrungen kam ich dann endlich auf dem Flohmarkt an, aber gefunden habe ich dieses Mal nix.
Dananch musste ich heim und vorschlafen, denn wir haben am Abend als Dynamic Super Soul im Yachtklub aufgelegt, und ich muss sagen, es hat uns einen grandiosen Spass gemacht, das Hausboot war voll mit lauter feinen Feierwilligen und ich muss zugeben, das war dieses Jahr die beste Party, auf der wir aufgelegt haben :-) Vielen Dank an alle, die mit dabei waren!

Am Sonntag hatte war bei der x wie raus - Sendung zum einen die lieben Eva-Christine Richter und Marcus Busch, die uns ihr musikalisches Programm Königinnen nach Maß, in dem die Frauen Erich Kästners über Erich Kästner berichten, vorzustellen,
zu Gast und zum Anderen der nette, verjetlagte Singer / Songwriter Dan Mangan aus Canada. Während Dan nach der Sendung in der Brotfabrik auftrat, spielen Eva-Christine und Marcus noch am gleichen Abend in den feinen Landungsbrücken, einem der innovativsten Theater, die Frankfurt zu bieten hat.

//ptrk

Frequency without Control

Dynamic Super Soul auf Facebook

Landungsbrücken

Königinnen nach Maß

Dan Mangan: Basket (acoustic)