Archiv für Mai 2011

Wochenend Rückblick 21 / 22 20elf

Rindvieh 9000
rndvh 9000

Am letzten Freitag habe ich mich müßig auf dem Vorderdeck des Yacktklubs geräkelt, um danach ins Levi’s 25h Hotel zum JIMMY HENDRIX TRIBUTE zu pilgern. Was ich mich darauf schon gefreut hatte. Dank dürftiger Werbung bin ich leider auch erst sehr spät auf diesen Event gestossen. Wer sich unter diesem Bandnamen griesgrämige, alte, musizierende Studienräte vorstellt, die gelegentlich dem gemeinschaftlichen Marihuana-Mißbrauch frönen, der irrt in brachialer Gänze, sind doch alle Formationsmitglieder junge, erfahrene Musiker, die allesamt mit viel Herz und Kompetenz bei der Sache sind. Zum einen hätten wir da die Musiker von Inuki, allen voran Layonne, die auch in diesem musikalischen Projekt des Gesangspart übernommen hatte, was soll ich dazu nur sagen, das ganze Internet könnte ich mit Lobeshymmnen über die Bühnenpräsenz dieser großartigen Sängerin zupflastern, ich meinte mich auch daran zu erinnern, dass ich dies gelegentlich bereits getan habe.
Am Schlagzeug saß auch dieses Mal Inuki - Drummerin Louisa Beck, des weiteren Peter Klohmann am Saxophon, Claus Fuss spielte die Gitarre, Tunc Yomolcay zupfte den Bass und Chris Stiller bediente die Tasteninstrumente, und dazu muss ich ja auch noch sagen, dadurch, dass ich seitlich zur Band saß, konnte ich mir das Tastenspiel mal ein wenig genauer anschauen, auch hier muss ich vor soviel Können wirklich meinen Hut ziehen. Was allerdings nicht heißt, dass die anderen Musiker nicht auf gleichen, hohem Niveau spielten. Ich will auch nicht unerwähnt lassen, dass Claus Fuss und Tunc Yomoclay auch demnächst als Dieclause feat. Yomolcay im Yachtklub ein elektronisches Konzert zum Besten geben werden. Aber psst, von mir habt ihr das nicht ;-)

Deshalb hab‘ ich gleich mal meinen Co DJ Pure am Samstag zum Schloßgrabenfest geschickt, denn dort spielten Inuki im Rahmen der eben genannten Veranstaltung in Darmstadt.

Am Samstag war ich ein wenig kränklich und hab deshabl nur mal kurz in der Alten Liebe vorbeigeschaut, denn die liebe Siggi feierte dort ihren Geburtstag, und wie man sich denken kann, platzte der Laden aus allen Nähten. Auch an dieser Stelle nochmals allet Jute zum 25sten ;-)

Ach stimmt, am Freitag hab ich mal kurz beim Rindvieh reingeschaut, eine feine Grillbutze in der Dönerkurve, gegenüber vom Applewine District, wird die Wurstbraterei doch vom Saint Clichy Team betrieben, so dass man davon ausgehen kann, dass hier in Zukunft lecker Gegrilltes für kleines Geld den Besitzer wechseln wird. Ein Einrichtung, die sicherlich schon lange erforderlich war in einer Freßkurve, wo man zwar die Qual der Wahl hat, wenn man sich für einen Döner zu entscheiden hat, aber man eher mau aus der blauen Wäsche lugte, wenn man eher mal Lust auf eine Currywurst hatte. Aber dieses Problem haben die Rindviecher nun gelöst und somit die Welt ein klein wenig besser gemacht.

Sonntags haben Ruby und ich eine nette x wie raus – Radiosendung geschmissen und hinterher wollte man noch sanft auf dem Schaukelschiffchen ermatten.

Die Zukunft:
Da ja das Wetter am kommenden Mittwoch eher einem grottigem Niveau zu entsprechen versucht, würde ich dringend anmahnen, doch am Mittwoch abend die Saint Clichy – Bar zu besuchen, denn ich werde vor Ort sein, um einige Platten durch die Gegend werfen.

Am kommenden Samstag, und das Wetter verspricht phantastisch zu werden, locken Dynamic Super Soul mit 60s / 70s Funk & Soul und lauter annern, raren Kram auf das Yachtklub-Schiffchen.

//ptrk

Levi’s 25h Hotel Frankfurt – auch Kommerz kann schön sein

BEAT ME ‚TIL I‘M BLUE @ Saint Clichy Bar (für weitere Infos auf das Bild klicken)
Flyer für die Party BEAT ME 'TIL I'M BLUE - Hurra, wir leben noch im Saint Clichy Bar

Dynamic Super Soul @ Yachtklub (für weitere Infos auf das Bild klicken)
Flyer für die Party Dynamic Super Soul - Funk ahoi! im Yachtklub

Lauter Rindviecher auf Facebook

Link zur Jam Session im Ponyhof mit Jimy Hendrix Tribute – nice!

Wochenend Rückblick 20 / 21 20elf

Nein, ich habe heute kein Bild für dich ;-)

Nach dem letzten Wochenende wollte ich es ein wenig ruhiger angehen lassen. Also habe ich mich brav am freitag Abend in den Yachtklub begeben, wo ich mit feinen Leuten feine Konversationen führte und später der Klängen des CHOCOLAT DJ – Teams (Johnny Love, Heiko MSO und als Special Guest Joscha „ADONIS“ Baumert) lauschen durfte. Es hat mir viel Spaß gemacht, und so bin ich auf dem Heimweg nochmal kurz über die Alte Liebe gestolpert, um einige Weisheiten (oder ähnliches) zum Besten zu geben.

Am Samstag ging es erst einmal zum Asia-Supermarkt in die Fahrgasse, denn auch charmanter Besuch hat ab und an Magenknurren und hernach residierten wir noch ein wenig im Cafe Karin, einem DER frankfurter Klassiker unter den Cafes schlechthin.
Später habe ich dann ein paar Platten zusammengesucht und begab mich in den Clubkeller, denn wir hatten dort (Back for good!) als Dynamic Super Soul (DJ Pure & ptrk9000) eine Mission zu erfüllen. Eine Funk-Mission, sozusagen. Vinylkompetent, ich hab‘ es ja gewusst, und wurde in dieser Gewissheit auch voll bestätigt, wurden wir unterstützt von der, ich erwähnte es schon einmal, überaus smarten Veruschka, die schon früh, um nicht zu sagen, für Clubkeller-Verhältnisse ausserordentlich früh, die Tanzfläche in Bewegung versetzte. Insgesamt hatten wir eine sehr schöne Party in dem kleinen Gewölbekeller gehabt, wir danken euch dafür!

Sonntags habe ich mich unfreiwillig am Main nassregnen lassen, um hinterher mit Monica die X wie raus – Sendung auf Radio X zu gestalten. Einer merkwürdigen Gestalt nicht unähnlich fühlte ich mich auch, denn, soweit die Erinnerung es zulässt, bin ich morgens gegen 7 Uhr aus dem Clubkeller gefallen. Schönen Frauen direkt in die Waden, so heißt es.

Nach einer wirklich lustigen Radiosendung war ich nochmal kurz in der Alten Liebe, allerdings war mir nicht so nach Polizeiruf 110 gucken, und so schaute ich nochmal kurz bei meiner Main-Aussenterrasse, dem Yachtklub, vorbei. War auch mal fein, ein wenig gechillter unterwegs zu sein ;-)

//ptrk

Innenstadt Residenz Cafe Karin

Wochenend Rückblick 19 / 20 20elf

Die Apfelweinkönigin in ihrem lesenden Element
Die Apfelweinkönigin in ihrem lesenden Element

Ich muss es gleich vorausschicken, das wird heute länger. Habe nämlich jetzt ein Fahrrad. Hatte ich eigentlich schon die ganze Zeit, aber irgendwie schaffe ich es ab und an, mich vor 30 Minuten Arbeit 2 Jahre lang zu drücken. Und wer sich die Übersichtlichkeit Frankfurts einmal kurz vor die geistige Linse schiebt, wird erahnen, wie brachial sich mein Radius erweitert hat.

Am Freitag war ich schon früh in der Alten Liebe, ein Arbeitsbesuch, hatte ich doch ein paar Plakate zu kleben für unsere Dynamic Super Soul - Sause am 21.05. im Clubkeller. Ja, richtig gelesen, Clubkeller. Back for Good! Ach, und was freu‘ ich mich schon wieder auf die ganzen Leute.
Und viele neue Sitarfunk -Platten warten schon sehnsüchtig, gespielt zu werden. Sitarfunkmist nannte es kürzlich ein DJ-Kollege. Aber der hat auf diesem Gebiet auch nur begrenzte Kompetenzen. Naja, dafür kann ich ja auch nicht photographieren.
Das wird auf jeden Fall klasse, ausserdem haben wir uns kenntnisreiche Verstärkung an die Decks geholt, nämlich die smarte Veruschka. Und sie wird ihr Set früh beginnen, also kann sich frühes Erscheinen diesmal wirklich lohnen.
Zurück zur Vergangenheit. Nach dem Zuplakatieren der Alten Liebe genoss ich den frühen Abend auf dem Vordeck des Yachtklubs, wo mir der liebe Robert ‚Jazzmadass‘ Lochmann vor die Füsse lief, was in einem Funkplattenfachgespräch mündete. Immer wieder gerne!
Dann habe ich mich auf mein treues Drahtross geschwungen und bin in Richtung Osthafen gepeact, dort sollte ich, so wurde ich charmant gebeten, einem Konzert von mehrerern Bands im Room 101 beiwohnen, der sich, wie es sich mir blitzschnell erschloss, als die kleine Fernfahrerkneipe Insel in der Schmickstrasse entpuppte.
Die Gruppen proben allesamt in dem Probebunker neben der Insel, der, wie ich im Verlaufe einer Führung (ebenso charmant: Luna von X wie raus war so liebenswürdig gewesen) feststellte, aus gefühltem meterdicken Beton zu bestehen scheint.
Dem Konzert konnte ich allerdings nicht beiwohnen, da ich draussen irgendwie die Zeit verplappert habe, denn ich hatte vor der Insel jede Menge nette Menschen kennenlernen dürfen. Die aktuelle Generation der Anfangzwanzigjährigen scheint mir bildungsmässig auf jeden Fall den Hut aufzuhaben, informiert zu sein, um seine Meinung zu untermauern, gilt wieder als chic und auch das Suchen und Bewerten von Informationen sowie das Filtern nach Relevanz entwickelt sich langsam zu einer gängigen, selbstverständlichen Kulturtechnik. Die Spielekonsolen-Generation zuvor, aber auch viele Mitheranwachsene meiner Generation, haben ja meines Erachtens oftmals auf der dem normalen Menschenverstand abgewandten Seite des Daseins ihre Biographie verrichtet. Aber damit ist nun Schluss! Ich blicke in dieser Hinsicht voller Freude in die Zukunft!
Achso, folgende Bands spielten auf im Room 101: SofarUschipeng! (grandioser Name für eine Band übrigens!) – Captain Cosmotic and Princess Galaktica - Kokonino Kounty! Einen DJ gabs ja auch noch: DJ Rasta Bossmann (Sofar heissen glaube ich, so, weil sie immer auf dem Proberaumsofa herumlümmeln…)

Aber ich hatte einer weiteren Einladung Folge zu leisten, der ich auch in diesem Falle nur zu gerne nachgekommen bin. Im Levi’s 25h Hotel in der Niddastrasse, welches mir auch vom Interieur sehr gut gefällt (so billig bin ich zu haben, Designer Hotel und ich bin hin und weg) spielte nämlich Tai Garadi mit Combo entspannten Slow Funk und latainamerikanisch beinflusste Klassiker. Und das hatte sich wirklich verdammt gut drauf, was sicherlich der Sängerstimme und dem verflucht guten Percussionsspiel geschuldet war. Nur eins nervte: 30% Spam Personen. Leute, die es nicht fertigbringen, während einer musikalischen Livedarbietung ihre Irrelavanzen für sich zu behalten. Der Teufel möge sie holen und ihnen den Mund mit Bauschaum verschliessen.
Durch den Vorkonzertbesuch verpasste ich leider das erste Set von Tai Garadi, aber wurde schon dafür im zweiten Set mit einer wunderbaren Slow – Version von „I don‘t need no doctor“, welches ich nur als Upspeed Version von den Village Callers kenne, sehr sehr positiv überrascht. Die Combo spielt auch dieses Jahr auf dem Stoffel, be prepared, die haben wirklich Spass gemacht.

Hernach radelte ich in den Yachtklub, denn es legte DJ Marcus Dröge recht tanzbaren Stuff auf, von dröge gar keine Spur :-) Sorry, ich konnte mir ja diesen cheapen Wortwitz nicht verkneifen.
Da ich mir dachte, ich hab‘ irgendwie noch nicht genug, liess ich mich nochmal in die Alte Liebe rollen, denn dort gab man einmal mehr den Disc-a-go-go – Club, mit DJ Elviz und The Drifter sowie als Gast-DJ Florian Lippmann, der immer wieder gerne auch mal ein paar Modern Soul – Dancer aus seinem Plattenkoffer angelt. Ansonsten gab es wie gehabt Rhythm & Blues, Popcorn, Ska, Rocksteady / Early Reggae, Northern Soul und ähnliches vom Plattenteller auf die Ohren.

Am Samstag musste ich erstmal auf dem Konstimarkt, das Suppenlager auffüllen gehen und dann in der Fahrgasse in meinem LieblingsAsiaSupermarktStrassenverkauf ein kleines Frühstück einnehmen. Später kündigte sich mein Dynamic Super Soul - Co, DJ Pure an, und so zogen wir los, ein paar unserer Plakate in der Stadt an den schönsten Stellen Frankfurts zu plazieren. Wir plakatierten aber nicht wild, sondern eher ruhig und voll nobler Zurückhaltung.
Der running Gag im Freebase ist jedes Mal, dass wir bei unserer Ankunft behaupten, wir seinen von Haftbefehl… aber das ist ein anderes Thema hihi
Schnell noch ein Milchkaffee im Place to be und dann ab zu Radio X, wo zum einen Kristof ‚Dr.‘ Schneider, die X wie Raus - Sendung moderierte, anderseits wir aber die cute Apfelweinkönigin Tine Köhl, welche dann am Abend aus ihrem Buch „Die Apfelweinkönigin oder Der Himmel über der Humboldtstraße“ in der Alten Liebe vorzulesen gedachte, zu Gast hatten. Liebevoll versorgten wir die kleine Königin mit Apfelwein und Bewunderung, so dass es ein tolles Radiointerview wurde.

‚Dr.‘ Schneider, die Königin und meine Wenigkeit taperten dann nach der Sendung vergnügt in die Alte Liebe, wo wir fast noch über die letzten Scherben zerschellter Eintracht-Träume stolperten, man muss sich ja wirklich bedaueren, dies armen Menschen, denen das Schicksal so derart übel mitspielt. Während der Lesung war die Alte Liebe recht gut gefüllt, den Besuchern gefiel es, was die Dame vorzutragen hatte, auch wenn sich vielleicht so eine 8 Punkt-Schrift nicht besonders gut zum Vorlesen eignen mag. Nahezu mucksmäuschenstill war es allerdings, wenn die Dame zwischen den Texten kurze Gesangseinlagen zum Besten gab. So etwas Feines hat bestimmt so manches Ohr selten gehört. Kurz vor Ende der Lesung bin ich nochmal ein paar Meter weiter in die Walnuss, ich hatte eine Facebook – Einladung von Galia Brener in meinem elektronischen Briefkasten zum Grand Prix – gucken.
Grand – Prix ist eigentlich nix für mich, zumal der deutsche Beitrag einfach Müll war, als DJ erkennt man ja in der Regel, ob etwas groovt oder nicht, und dieser Titel eignet sich höchstens zum Airplay als Hausputzbegleitmusik. Aber ich hatte mich dort gut unterhalten, waren doch ausschliesslich nette Menschen dem Ruf der Handtaschenqueen gefolgt, und sogar alte Schaubar-Schergen traf ich dort, ei, das hat doch Spass gemacht.

Nach einem kurzem Intermezzo in der Alten Liebe fuhr ich nochmal runter ans Mainufer in den Yachtklub, denn dort legte Hannibal aka Tarkan Daldaban auf, den ich vor der X wie raus – Sendung zum Radiointerview ins Studio einladen wollte, der aber zu weit entfernt gerade mit allen Eintracht – Fans Höllenqualen durchlitt. Ist schon n cooler Typ, und die Musik versprach auch interessant zu werden. Schon als noch kleiner Bub hatte ich dereinst die Ehre, auf einer seiner XS – Parties ein paar Happy Breakbeat – Scheiben zu drehen, aber das ist auch schon Ewigkeiten her… Leider war beim meinem Eintreffen im Yachtklub eine Capoeira-Show-Einlage ongoing, und der ganze Tanzraum war prall gefüllt, was mir aber eineutig zu viel an Menschenmaterial gewesen ist, deshalb trat ich den gepflegeten Rückzug an und sagte in der Alten Liebe der Apfelweinkönigin nochmal „Gu‘ Nacht“ (Vielleicht sagte ich auch was anderes, so genau weiss ich das nicht mehr… hihi.) und schlussendlich fuhr der kindliche Kaiser, nachdem er bei Pietro in der Dönerkurve noch eine kleine Wegzehrung erstand, nach Hause in seinen Elfenbeinturm.

Am Sonntag hat mich Ruby während der X wie Raus - Sendung tatkräftig unterstützt, und schlecht staunte ich nicht, als sie nach der Sendung mit dem Virus – Radiomacher Sepp‘l Niemeyer ein Metal/Gitarrenmusik – Fachgespräch vom Allerfeinsten führte, wo ich aber wirklich die Ohren anlegte.
Schlug‘ gleich vor, dass die Beiden mal eine Sendung zusammen machen, mal schauen, ob das klappt.

Und ich klappe jetzt mal meinen Klapprechner zu!

//ptrk

Viele Wege führen zur Insel

Tai Garadi

The place to be is a place to be

Nordendliteratur

Handtaschenqueen

Mit den Elefanten über die Alpen – Hannibal


Tai Garadi Solo

Wochenend Rückblick 18 / 19 20elf

Digital - Analoges Setup: Jonas Punkt und ptrk9000 im Silbergold
Digital – Analoges Setup: Jonas Punkt und ptrk9000 im Silbergold

Für den Freitag weiss ich gar nicht so viel zu berichten. Oder, hm, ich war auf den total überlaufenen Markt auf dem Friedberger Platz, und ich dachte mir, nachdem ich an diesem Freitag erst um 15 Uhr aufgestanden bin, so ein paar Frühstücksradler vorm Auflegen können ja nicht schaden, auch wennn ich dafür den gefährlichen Main zu überqueren hatte. Bevor jetzt wieder alle mit Fackeln und Mistgabeln vor meinem Elfenbeinturm rumoren, ich durfte solange an der Matraze horchen, ja hatte sozusagen die verdammte Pflicht, das zu tun, wurde ich doch für den Vorabend von Ansgar Fleischmann und Jonas Punkt zum Auflegen im Silbergold verhalftet, und zwar im Rahmen der Play – Reihe.
Gut, Indie hatte ich jetzt nicht dabei, dafür aber einen extra Stapel oldschool HipHop – Vinyls, mein iPad sowie meine Ghostbusters – Knarre, die ich aber mal wieder nach dem Auflegen vergessen habe. Aber die hätte ich im Silbergold überhaupt nicht benötigt, denn die Crowd war gut drauf und so hat es Jonas und mir einen Riesenspass gemacht, im SG ein wenig am Rad zu drehen.
Ausserdem hatte sich da jemand verdammt gut in meinem indischen Bollywood / Sitarfunkset ausgekannt, was mich schon erstaunte, denn das ist ja eher selten. Es war, wie sich rausstellte, Psycho-Jones, der darüber hinaus noch ein ziemlich cooler Typ ist, wie ich feststellte.
Nun denn, zurück zum freitäglichen Markt. Vom Markt eilte ich, nach kurzer Plattenpackpause, in den Ponyhof, denn dort spielten wir (DJ Pure & ptrk9000) an dem Abend als Dynamic Super Soul auf, und zwar das letzte Mal, bevor wir am 21. Mai wieder im Clubkeller auflegen, wobei uns dieses Mal die smarte Veruschka musikkompetent unterstützen wird. Leider fanden sich erst gegen halb 2 die meisten Besucher ein, und so war er eine eher überschaubare Party im Ponyhof, womit auch zu rechnen war, denn an diesem Abend war es endlich mal wieder ein bischen wärmer als die Tage zuvor und so zog es Viele nach draussen und weniger nach drinnen. Hätte ich ja auch so gemacht :-)

Am Samstag war einmal wieder ein kleines konspiratives Frühstück (Moschny, Kostis, Ätschi, Menzel) in der Fahrgasse bei meinem LieblingsasiaSupermarktStrassenverkauf bzw hinterher Milchkaffee im Nachtleben angesagt und danach hatte ich frei. So richtig. Und was macht man mit seiner neu gewonnenen Freiheit? Genau, man verabredet sich zum Stelldichein in den Yachtklub, die Getränke flogen niedrig und Alexander Antonakis hat fein aufgelegt, so muss das sein. Hinterher wollte man noch in den Clubkeller, und man stelle sich vor, 10 erwachsene, dezent angeschlagene Menschen in einen Laden zu bugsieren, der einen Katzenwurf weit weg ist, ist anstrengender, als Montag morgens in einem Kindergarten 20 unausgelastete Playstation-Kinder nach einem verregneten Wochenende zu hüten.
Aber ich hatte Glück: Im Rahmen der Sixties Lounge fand der Up-Club statt. Geboten wurde 60’sPsychedelicDanceMusic von DJ Diamond, DJ Stephan Go! & Special Guests Carlo Sesto (Casbah Candy Italy) & DJ Hush (Electric Banana). In dem feinen Gewölbekellerclub hatte ich auch mit der Musik grandiosen Spass gehabt! Als ich dort herausgefallen bin, konnte ich den schönen Sonnenaufgang in Sachsenhausen geniessen.

Mittags, nach erfolgreicher Verfrühstückung schaute ich mal beim Cocouniversum im Maincafe vorbei und fuhr dann zu Radio X, wo man mit Neuzugang Ruby eine feine „X wie raus„– Sendung ablieferte, und hinterher nochmal mit der ganzen XwR -Redaktion im Yachtklub eine kleine Sause zu planen, aber hierzu später mehr.

//ptrk

Silbergold

Sind wir hier bei Ponyhof, oder was?

Früher Wüsten-, jetzt Clubkeller. Wieder mit Dynamic Super Soul!

Maincafè

Mein Lieblingsradio