Archiv für April 2011

Wochenend Osterrückblick 16 / 17 20elf

Wild Music Party im Fledermausland
Wild Music Party im Fledermausland

Schmutz und Weisheit im 3kk
Die Experten für Schmutz und Weisheit im 3kk – ptrk9000 und Mr Orange

Alarm! Alarm! Ponyhof brennt!
Alarm! Alarm! -> Ponyhof brennt!

Was für ein Wochenende! Extra lang feiern und hinterher extrakurz arbeiten. Diesen Rhythmus nominiere ich zu meinem Liebling.
Am Donnerstag wollte ich mich im Yachtklub auf dem hinteren Deck räkeln, denn hinten ist dort das neue vorn. Das Schicksal war mir nicht wohlgesonnen, denn man gab dort eine fremdveranstaltete JägerM – Party mit bekannter ElektroPop Band. Zum Glück war ich darüber im Bilde und so besuchte ich lieber in der Alten Liebe das Konzert des cow wows orchestras, wollte ich doch mal Dr Regina in Aktion sehen. Das Konzert war gut besucht, schliesslich waren alle Anwesenden hübsch neugierig, was sich hci-krauskopf, Ulf Henkemeier und Dr Regina in monatelanger Kleinstarbeit in ihrem Proberaum haben einfallen lassen. Man kann der Sound der Combo durchaus als akkustischen Eighties – Punk bezeichnen, allerdings wurde hier auch viel improvisiert, da man es im Rahmen der künstlerischen Freiheit innerhalb einer musikalischen Interpretation mit Strophen- und Titellängen sowie festen Arrangement nicht so genau nahm, was die Darbietung umso interessanter machte.
Danach wollte ich eine Reise ins Fledermausland wagen, inklusvie gefährlicher Mainüberquerung. Allerdings ging alles tadellos vonstatten und so fand ich mich wieder auf der Wild Music Party 5 im FH Cafe (gegenüber von der Muschel-Tankstelle). Auch dieses Mal hatte Dirk Kretschmar aka D.K. Dent sich einiges einfallen lassen, um den ansonsten recht kühlen Raum des FH Cafes in eine gemütliche Partylokation zu verwandeln. Musikalisch befassten sich DJs SvenGhouly, Konrad, D.K.Dent sowie Special Guest: Lionel Röhrscheid & AMysant mit den Sechzigern, um genauer zu sein, natürlich mit Psych, Garage und Beat. Auf dem Rückweg schaute ich nochmal kurz im staubig Fein aka Feinstaub vorbei, wenn ich schon mal in der Ecke bin, Gelegenheit macht durstig. Drinnen war es gut gefüllt und nochmal so viele Menschen standen schwatzend und rauchend davor. Kaum geht man woanders hin, trifft man nette Leute. So ist das, gerade in Frankfurt. Irgendwann brach ich dann nach Hause auf, denn das Wochenende hatte eigentlich noch gar nicht richtig begonnen.

Am Freitag abend schaute ich sorgenvoll nach meinem kleinen Hausboot, aber der Yachtklub hatte wohl die vorabendliche Sause unbeschadet überstanden, und so konnte ich mich endlich auf dem Hinterdeck räkeln, Apfelwein trinken und dummes Zeug reden. Als Alexander Antonakis eintraf, musste ich leider aufbrechen, was aber nicht im Zusammenhang mit seinem Eintreffen stand, sondern eher mit der Tatsache, dass ich einige Freunde in der Atschel abholen musste, denn wir wollten einmal so richtig schön Blau machen. Ausserdem weiß man ja schon als Chocolat – Besucher, dass Alex feine Musik auflegt. Aber wie das so ist, die Leute kleben manchmal auf den Bänken fest, und so dauerte es noch eine ganze Weile bis man sich von der Atschel zum Blauen Haus bewegte, einer hüschen kleinen Holzhütte am niederräder Ufer, so groß wie (m)ein Wohnzimmer, ausgestattet mit kleiner Aussenterasse und nettem Barpersonal. Die musikalische Gestaltung oblag Jonas und M’siou Schnuerschuh, welche einen interessanten Mix aus Balkon, Swing und Funk spielten. Zufälligerweise hatte ich ein paar 7″ – Singles dabei, und so habe ich noch ein paar 60s Soul und early R‘n'B – Vinyls gedreht, danke nochmal hierfür an die Lieben Jonas und M’siou Schnuerschuh, aber auch an die Gäste, die wild feierten und das Ganze zu einer verdammt coolen Party machten. Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei!
Auf dem Rückweg nahm man noch den obligatorischen Saint Clichy - Scheidebecher ein, auch bei geschlossener Gesellschaft kein Problem, feierte doch der liebe D. seinen Geburtstag, kenntnisreich an den Decks in Sachen Housemusic unterstützt von dem immer fröhlichen Carlos Santega.

Am Samstag hatte ich zusammen mit Tilly aka Mr Orange von der Tarantinoparty meine eigene Veranstaltung im Dreikönigskeller, nämlich passenderweise Filth & Wisdom, vor der die belgische Surf – Band Los Venturas ein Set spielte, dass es mir die Ohren anlegte. Wenn ich schreibe, dass ich mir SOFORT nach dem Konzert 2 Vinyplatten von der Gruppe gekauft habe, spricht das wohl Festplatten voller ASCII – Zeichen. Wir haben unsere Gäste genötigt, beim Entrichten des Eintritts mit uns (oder besser auf uns…) einen Jägermeister zu trinken, was im Rahmen des Genötigtwerdens auch wiederstandslos befolgt wurde :-)
Der 3kk war ganz gut gefüllt, aber nicht überfüllt, das hatten wir auch erwartet, denn schließlich gab es parallel in dieser Nacht soviel zu entdecken. Nach vier Uhr fielen wir alle noch in den Clubkeller ein und später nach erfolgter Heimkehr konnte ich meiner Katze bereits beim Frühstücken zuschauen.

Der Ostersonntag wollte gemütlich verbracht werden, denn ich musste noch die X wie Raus - Sendung am Abend vorbereiten, hatte ich mir doch Inuki, Sascha Hehn und Black Cat aka Laiki Kostis ins Studio eingeladen, denn am Abend sollte im Ponyhof die lang erwartete Funk Alarm Party mit den Livebands Inuki (in Frankfurt bekannt für ihren Sound und für ihre Sängerin Layonne) sowie Safarisounds (Heidelberg) steigen. Unterstützt wurden die Bands kenntnisreich von den DJs Alexander Antonakis, Sascha Hehn, Quiet Power & Black Cat. Im Studio hatte ich zuvor Layonne (voc) und Louisa Beck (dr) von, wie bereits erwähnt, Inuki zu Gast, und das Interview hat mir riesigen Spass gemacht. Detektiv Kim aus Kopenhagen DJ Sascha Hehn hatte das Vorbeikommen verpasst und wurde plattenunterhaltermässig von Black Cat im Studio während der X wie Raus - Sendung vertreten.
Dann am Abend die Party im Ponyhof: Was soll ich sagen? Ja, so hat eine Party verdammt nochmal immer zu sein. Änlichkeiten mit dem blauen Haus waren durchaus nicht von der Hand zu weisen. Die Luft hat gebrannt und es waren ausschliesslich feine Menschen zu Gast, auch wenn ich zum Auswendiglernenes irgendwelcher 4-Buchstabennamen genötigt wurde. Aber so ein wenig Gehirntraining kann mir ja nicht ernsthaft schaden :-)
Die Show von Inuki war phantastisch, verfügt doch Layonne über eine grandiose Bühnenpräsenz und auch Safarisounds wussten mit einem 70s lastigen/lässigen Kick-Ass Funksound zu begeistern. Daß man im Ponyhof keine Getränke mit raus nehmen darf, nervt ein wenig, denn die Aussentemperaturen waren lau, und so hielt man sich abwechselnd drinnen zum Feiern und draussen zum Schwatzen und Flirten und… (was man halt so macht…) auf.

Am Ostermontag wolte ich nicht demonstrieren gehen, denn auch an diesem Tag, wie am Vorabend beschlossen, gab es eine X wie Raus – Sendung vorzubereiten, allerdings hielt sich der Aufwand in Grenzen, da die Sendung zu zweit, nämlich von der Redaktionskollegin Monica und mir moderiert wurde. Nach einer entspannten Sendung ging ich nach hause. Ja, nach Hause, ihr habt richtig gelesen, denn das Wochenende war lang und ereignisreich :-)

//ptrk

Blaues Haus

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Wochenend Rückblick 15 / 16 20elf

Nachtigallenalarm im Nachtleben
Ein Konzert zum Reinkuscheln im Nachtleben!

Flohmarktfund fuer den reisenden Arzt
Auf dem Flohmarkt gefunden: Wenn’s mal brenzlig wird: Dr. 9000 im Einsatz…

Draussen sitzen wollte ich, am Main natürlich, oder leicht schaukelnd auf dem Main, und deshalb musste ich am Freitag erst einmal in den Yachtklub, ist doch klar. Dort sollte dann am Spätabend ein gewisser AL aus New York elektronisches auf die Ohren geben, allerdings konnte ich nicht so lange bleiben, hummelig wollte ich weiterziehen, ausserdem bibberte es mich, denn ich frier‘ ja immer so leicht.
Also kämpfte ich mich mit Machete und Flammenwerfer durch den sogenannten Applewine-District, einen Teil Sachsenhausens, den man mit städtischer Hilfe sicherlich wieder auf ein Niveau heben könnte, der diesem Stadtteil gebührt. Im Moment könnte sich dieses Gebiet auch in einem Besäufnis-Urlaubsort am Mittelmeer befinden, die Unterschiede wären kaum erkennbar. Vorbei an windigen Wettbuden und jogginganzugbejackten Outdoortrinkern gelangte ich dann in die Alte Liebe, wo sich das Urinal DJ Team mit Punkrock & Scheisse die Ehre gaben. Der Name ist Programm, und so beschloss‘ ich nach kurzen Kaltgetränkeaufenthalt den geordneten Rückzug in den Ponyhof, denn dort spielten Alexander Antonakis, Heiko MSO & Johnny Love Soul, Funk, Disco & House im Rahmen ihrer Chocolat – Reihe. Ich war ja kürzlich mal bei der gleichen Veranstaltung in der Insel in der Schmickstrasse, und auch dort hatte es mir genausogut gefallen wie im Ponyhof. Allerdings brach der Laden von den her Publikumszahlen nicht aus allen Nähten, es war gut besucht, aber nicht überfüllt, die Anwesenden hatten sichtlich Spass mit dem Sound, den die drei aufgelegt haben. Weil mir doch Mr Orange von der Tarantinoparty über den Weg lief, verweilte ich noch ein wenig im Ponyhof, um dann wesentlich später den Scheidebecher im Saint Clichy einzunehmen.

Am Samstag wanderte ich gegen Vormittag durch das einzige frankfurter Outdoor-Inlive-Museum, nämlich dem Flohmarkt am Schaumainkai, da mir der Konstimarkt bei gutem Wetter einfach zu überlaufen ist. Allerlei Menschen tummelten sich hier, allesamt von der guten Sorte. Vom befreundeten DJ über SchneidereiInnungs-Gewinnerinnen in Spe (Wahrscheinlich würde ich den Namen auch wieder falsch schreiben.) bis hin zu vielen zufällig getroffenen Freunden (manche SCHLIMM krank, jaja…), das Wetter war fein und so flanierte man eben wachen Auges am Main entlang, schaute sich hier und da vermeintlich Interessantes oder auch Skurilles an und freute sich darüber, dass ein Wochenendtag schon so früh so fein sein konnte.

Fein zu ging es allerdings auch zur späten Stunde im Dreikönigskeller, denn die DJs Caroline M. und Elviz gaben einmal wieder mehr den Tighten Up! Club (oder in der korrekten Langform: Tighten Up Frankfurt – Kickin‘ Club for Modernists), holten sich aber einmal wieder mehr kenntnisreiche Unterstützung in Form von DJ Jens Himmelmann, der auch seinerseits zu begeistern wusste.
Dem einen Freud‘ ist des anderen Leid, denn so schön das Pflanzenerblühen allerortens sein mag, ich würde diesen ganzen Blütenmist am Liebsten mit E10 – überschütten und anstecken, da ich auf so ziemlich alles allergisch reagiere, was sich pollenmässig ausbreitet. Aber es wäre immerhin eine sinnvolle Anwendung eines unter Gutenmenschaspekten untergeschobenen Sinnnlostreibstoffes. Ich mag sowieso keine Burritos oder Enchiladas…
Auf jeden Fall musste ich an diesem Abend heuschnupfengeplagt schon etwas früher die Segel streichen, was insofern auch schade ist, da wir ab Mai wieder als Dynamic Super Soul jeden 3ten Samstag im Clubkeller auflegen, also wieder parallel zu Tighten Up!.( Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. ) Es liess sich nicht anders einrichten, aber ich glaube, es sollte parallel funktionieren.

Am Sonntag nach ausgiebigem Frühstück bereitete ich die an diesem Tag stattfindende X wie Raus - Sendung vor und kontaktierte dabei Charlie Waldschmidt, die zusammen mit Lorelay im Nachtleben nachtigallengleich ein Ständchen bringen sollten.
Die Frankfurterin Charlie Waldschmidt, an diesem Abend an der Gitarre von Tim Gebel begleitet, schreibt gefühlvolle Songs auf Englisch und Deutsch, die sie dann ebenso gefühlvoll hinter dem Piano dem geneigten Zuhörer ins Ohr zaubert. Die aus der hanauer Ecke (Ich darf das so schreiben!) stammende Lorelay schreibt ihre Titel ebenfalls selbst, singt auf deutsch und spielt hierzu eigenhändigst Gitarre. So hätte ich mir die damals auf dem Rheinfelsen sitzende Dame vorstellen können :-)
Da hatte ich ja ein Trio im Studio, denn Charlie hatte Lorelay kurzerhand mitgebracht! Die Sendung hat grandios viel Spass gemacht, waren doch die Musiker spontan, unkompliziert und guter Dinge. Also sagte ich schon während des Interviews zu, mal mein Köpfchen später ins Nachtleben zu tunken, erstens versprach es, ein gutes Konzert zu werden und zweitens gab es an diesem Abend keinen Tatort, also wollte ich nicht unbedingt in die ALi, zumal man ja auch nicht jedes Wochenende gleich gestalten soll!
Strategisch gut gelegen, nämlich auf dem Weg zwischen dem Radio X – Studio und dem Nachtleben, liegt die Moloko + Bar, besuchsmässig von mir ein wenig vernachlässigt, was sich auch in der Begrüssung (Sarah: Long Time no see…) bemerkbar machte, und so wollte ich meine Abwesenheit in der Vergangenheit durch gegenwartsmässige Anwesenheit wett machen. Weil sie dort so eine tolle Küche hatten, gönnte ich mir zur Stärkung eine leckere Süsskartoffel-Kokos-Curry Suppe mit Koriander und pilgerte hernach ins Nachtleben.
Dort gaben die Drei wirklich einen Konzertabend zum Reinkuscheln, das Nachtleben war jetzt auch nicht überfüllt, aber doch gut besucht. Man verstand von der Bühne aus das Publikum zu unterhalten, auch weil hier viel interagiert wurde.
Das war auch einmal wieder mehr ein Sonntagabend nach meinem Geschmack.

//ptrk

Charlie Waldschmidt auf Facebook

Lorelay singt feine Titel

Tighten Up! – Gruppe auf Facebook

Nachtleben, Batschkapp, ein Verein…

Moloko +


„Mr Wrong“ – Charlie Waldschmidt live at Summa Summarum, Frankfurt.

Wochenend Rückblick 13/14 & 14/15 20elf

Die Experten an den Decks: Elviz & Veruschka
Noch nie die Rille verfehlt: DJs Elviz und Veruschka

Es war doch die richtige Entscheidung gewesen, am 02. April das grandiose Konzert von Great Pianoramax im Nachtleben zu besuchen. Auch wenn ich krankheitsbedingt auf der dortigen Treppe saß und mich zitternd an einem Wassser 0,4 mit Zitrone und vornehmer Leichenblässe im Gesicht, am Rahmen des DJ – Pults, festhielt.
Grand Pianoramax ist ein Projekt von Leo Tardin, in welchem er, unterstützt vom Schlagzeugvirtuosen Dominik Burkhalter, zu irren Synthie – Bassläufen Fender Rhodes Piano oder Synthklavier spielt, aber: Mit sequenzerartiger Genauigkeit und trotzdem mit einem unglaublichen Groove. Das Schlagzeug erfreute mein geschwächtes Ohr variantenreich und das Tastenspiel vermochte immer wieder aufs neue positiv zu überraschen. Unterstützt wurden die Beiden von dem New Yorker Rapper Black Cracker, dem man den Spass auf de Bühne ansah und der sich trotz seiner Bühnenpräsenz nicht allzu ernst nahm. So etwas macht natürlich auf Anhieb symphatisch. Leider war das Konzert nicht sonderlich gut besucht, was aber sicherlich an der noch geringen Bekanntheit des Acts in Deutschland lag, aber keinesfalls an der Qualität der Darbietung.
Ich hab‘ noch eine feine CD gekauft und und währenddessen erzählte mir Leo Tardin, dass er erstmal ein schönes kaltes Bierchen trinken geht, aber er müsse noch die Instrumente abbauen, denn „afterwards there is some disco here“. Ich erzählte ihm, dass ich noch ein paar Plakate für meine Filth & Wisdom - Party im Dreiköngskeller aufhängen wollte, und Leo blickte auf den leeren Saal, lachte und sagte: „Yes, you see, promotion is everything!“
Cooler Typ, da komme ich das nächste Mal gerne wieder. Und das habe ich nur einem anderen coolen Typen zu verdanken, nämlich Robert ‚Jazzmadass‘ Lochmann, welcher einem in Sachsenhausen gelegentlich über den Weg läuft und u.a. die grandiose Jazz-91.8 – Sendung auf Radio X macht und darüber hinaus gefühlte 5000 Jahre Musikwissen mit sich herumträgt.
In dessen letzten Sendung habe ich nämlich das erste Mal den Titel „Smooth Danger“ von Grand Pianoramax gehört, und es war für mich klar, als ich entdeckte, dass da bald ein Nachtleben-Konzert ansteht, dass ich dort auf der Matte stehen werde.
Am Samstag habe ich nichts gemacht, oder vielmehr nichts, was hierhergehört, da mich mein Kranksein ziemlich heruntergerissen hatte, vielen Dank nochmal an die drei Lieben L, Y und A, die mich mit Tee, Tabletten und Zwieback versorgt haben.

Das darauffolgende Wochenende begann ich mit einem kleinen Konstimarktbesuch, einem Drittfrühstück bei meinem Lieblingsasiaten in der Fahrgasse und darüber hinaus musste ich mir unbedingt ein T-Shirt kaufen in diesem netten, kleinen Moderausch – Laden, den man bei der Moloko – Bar ums Eck‘ ‚rum findet, denn dort bekommt man u.a. wirklich verdammt coole T-Shirts von jungen, noch relativ unbekannten, aber nichts desto trotz sehr guten Designern auf den Alabasterkörper gedrückt. Sowas unterstützen wir doch gerne!
Später begab ich mich zu Onkel Hans im Yachtklub, ja der Yachtklub, endlich ist er wieder offen, mein Seelenheil, meine Aussenterasse, mein schwimmendes kleines Schloß…
Gegen Spätabend spielten die DJs Sir Flow und Dietermann auf, und ich hab mich schon mal dabei ertappt, wie ich mir dachte: „Ui, die Platte besorgste dir auch mal…“. Und ja, wenn sie beiden immer so fein auflegen, werd‘ ich wohl das nächste Mal zu deren Drop Out Boogie – Nacht ins Orange Peel huschen müssen.
Danach hatte ich Lust auf Woandershin-Walking und deshalb schaute ich nochmal in der Alten Liebe vorbei, denn man gab dort den sixties-kompetenten Disc-a-go-go-Club (Rhythm & Blues, Popcorn, Ska, Rocksteady, Early Reggae, Northern Soul, Motown, Stax), wie immer mit den DJs Elviz & The Drifter, allerdings dieses Mal mit ebenso kenntnisreicher Unterstützung, holte man sich doch die smarte Veruschka (aka Poco Loco, aka Miss V from Sheffield) ins Haus, die mittlerweile auch ausserhalb von Frankfurt auf diversen Soulweekendern für Furore sorgte. Wir werden das mal im Auge behalten.
The Drifter hab‘ ich gar nicht zu Gesicht bekommen. Man sagte, er sei in geheimer Mission (Verteilung von Grippeviren) unterwegs gewesen…
Am Samstag habe ich als ptrk9000 in der Alten Liebe 60s&70s Funk / Soul / Jazz aufgelegt. Gut, die Leute haben mir nicht gerade die Bude eingerannt, aber man freut sich ja immer über königliches Qualitätspublikum, denn die Leute, die da waren, waren allesamt vom Feinsten.
Am Sonntag moderierte ich dann wieder ab 18 Uhr X wie Raus auf Radio X, und hinterher ‚hat der Bub noch in der ALi fein den Tatort geguckt. Ach stimmt, Gelegenheit macht Diebe, deshalb war ich dazwischen nochmal schnell im Yachtklub gewesen :-)

//ptrk

Jazz 91.8 von und mit Robert ‚Jazzmadass‘ Lochmann

Coole T-Shirts bei Moderausch

Onkel Leo Tardin


Grand Pianoramax „Smooth Danger“