Archiv für Februar 2011

Wochenend – Rückblick 7/8 – 20elf

Was für ein Wochenende - fein fein !

Am Freitag wollte ich doch mal einen Blick in Benni’s Schnapskiste werfen, aber weil der Herr sich lieber in irgendwelchen Supermärkten herumgetrieben hat, blieb der Deckel leider für mich geschlossen.
Also bin ich ‚rübergetapert zum Markt auf dem Friedberger Platz, wo kaltes Export und Maultaschen auf mich warteten. Strategisch günstig gelegen, kann man doch von dort in die Tram springen, um am Willy – Brandt – Platz direkt in die Panoramabar, schön gelegen im Schauspiel Frankfurt, zu schlüpfen, riefen doch Westerweller und Walter zur Frankfurter Hörschule: Sexualkunde II, deren erster Teil ja bereits am 11. Dezember stattgefunden hatte.
Da ich befand, man kann durchaus auch einmal auf diesem Gebiet sein Wissen auffrischen, fand ich mich dort pünktlich um 20:50 Uhr ein. Pünktlich konnten die Herren Lehrer allerdings nicht mit dem Unterricht beginnen, denn es dauerte doch einige Zeit, bis die lange Schlange vor dem Eingang der Panoramabar abgearbeitet war. Sex sells eben.
Pssst: Wenn man das Schlangestehen vermeiden will, kann man online auf der Webseite des Schauspiels Tickets erwerben, die man schon mal zuhause ausdrucken kann. Das erspart das Schlangestehen, und man wird sofort hineingebeten. Die Veranstaltungsreihe von W&W erfreut sich wachsender Beliebtheit, was sicherlich zum einen dem Konzept, aber auch der Musikauswahl und der sympatisch-süffisant bis zuweilen trockenen Moderation der Beiden geschuldet ist.
Mir hat das sehr viel Spaß gemacht, und da wir keine Hausaufgaben aufbekommen haben, konnte ich direkt mit der Straßenbahn in den frankfurter Osten düsen, naja, eher rumpeln, nämlich namentlich in die Schmickstraße 16, Zur Insel. Die Insel ist so eine ehrliche Arbeiter- und Fernfahrerkneipe mit SchniPo und Frikadellen im Angebot, direkt hinterm Schwedlersee. Wer also die Fresse voll hat von durchgestylten Angeberläden, der ist bei Parties hier genau richtig.
Eingeklemmt zwischen Containern wartete die kleine, flache Kneipe nur darauf, von mir unter die Lupe genommen zu werden.
Hinter der Theke dient man freundlich und routiniert, aber lächelnd das Flaschenbier an, man will ja auch nur ein Getränk kaufen und nicht gleich heiraten. Genauso freundlich, um nicht zu sagen, mit grandiosem Spaß hinter den Decks spielten die Herren Heiko MSO, Johnny Love, Alexander Antonakis (Al-X) und als Gastarbeiter Einzelkind im Rahmen ihrer Chocolat – Reihe feinste Housemusic auf. Und eine Menge Leute hab‘ ich mal wieder getroffen, die man ansonsten nie versammelt in einer Lokation trifft.

Am Samstag bin ich erst spät aus dem Haus, weil ich ein wenig vor dem Rechner ‚rumhing, um diesen Blog einzurichten. Ist ja auch ganz nett geworden.
Späterdings begab ich mich unter die Erde, in das Gewölbe des Dreikönigskellers, gab man doch dort den Tighten Up! – Club, fein tanzbare 60s Music (60s, Mod, Soul, Beat, Boo-Ga-Loo, R&B, Jazz) gab es dort auf und in die Ohren. TU! – DJ Caroline M. war leider erkrankt und wurde aber kenntnisreich von DJ Konrad vertreten, der neben DJ Elviz sowie den Darmstädter Thorsten Scheu in unserem kleinen, gut gefüllten Gewölbekeller die Luft zum brennen brachte. Wir wünschen auch auf diesem Wege unserer Lieblingsschallplattenfee Caroline eine gute Besserung! Auf dem Nachhauseweg schaute ich nochmal in der Alten Liebe vorbei und nahm später an der Dönerkurve in Sachsenhausen noch einen kleinen Snack ein.
Am Sonntag begab ich mich nach der X wie raus – Sendung auf Radio X nochmals in die Alte Liebe, denn es gab dort den Tatort zu gucken, und dazu noch mein Lieblingsteam aus Leipzig, so darf das Wochenende gerne zur Neige gehen.

Umzug von Ex & Hop

Nun haben wir den Umzug vollendet, lange genug hat uns Onkel Marc von Ex und Hop das Händchen gehalten, aber nun müssen wir die ersten Schritte tapsig, unsicher und vielleicht auch ein klein wenig ängstlich in das grelle Hell dieser Welt blinzelnd alleine gehen. Aber wenn ihr uns ein wenig helft, wird das sicherlich gut klappen und wir werden zusammen alt… überleben das Internet und kommunizieren in 1000 Jahren vielleicht telephatisch…? Ok, ich schweife ab, mein Gehirn geht wieder einmal ohne mich spazieren, ich gehe es mal wieder einfangen…

//ptrk

Wochenend – Rückblick 6/7 – 20elf

Prolog

Was für ein Winter!
Der Winter der frankfurter Neuvernetzung via Facebook, der Winter, in dem myspace so oft wie nie in die Tonne getreten wurde, in dem der Main einmal mehr versuchte, Frankfurt zu verschlingen.
Neue Allianzen wurden geschmiedet, Läden neu eröffnet oder andere trotzig bis zu ihrem Ende alkoholfrei weiterbetrieben, das Anlegen eines kleinen Hausboots niemals sehnlicher erwartet wie in eben diesem in eben diesem Winter. Wie schon lange nicht mehr während diverser, eisig kalter Winternächte hatte man das Gefühl, daß 20ELF ein phantastisches Ausgehjahr werden könnte. Welt & Schicksal, ich wünsche mir so sehr, daß dieses Gefühl, sicherlich aus dem ein oder anderen frommen Wunsch und von Sehnsüchten genährt, bestätigt werden wird. Party ON! //ptrk

Wochenend Supervision 6/7

Leider war ich dieser Tage immer noch konfrontiert mit der grausamen Maingrippe, was mich zwar nicht am ‚rausgehen, aber allerdings am Schreiben hinderte. Seltsam, aber so steht es geschrieben.
Das Wochenende leitete ich bereits am Donnerstag im Ponyhof ein, rappte doch Straights‘ Amnesie Crew zusammen mit B-Project live zu einem grandios aufgespieltem Akustik-Set. Wer die früheren Nordbar – Sessions am Montagabend noch kennt, weiß ganz genau, MC Straight und seine Jungs wissen, wie man auch zu einem Unplugged-Setup auf der Bühne guten frankfurter HipHop ohne Konsti.Assi.Gangster-Attitude abfeiern kann.
Am Freitag zog es mich wieder in den Ponyhof, denn Verbrecher kehren ja gerne zum Tatort zurück, wollte ich doch einmal einen Blick auf die mittlerweile seit Jahren in Frankfurt fest im Nachtleben installierte Tarantino-Partyreihe werfen, wo doch die bezaubernde Black Mamba sowie die nicht minder feinen Jungs Mr. Pink und last but not least Mr. Orange ultratanzbare Filmmusik auflegen, die, wie der Name der Partyreihe schon vermuten lässt, meist aus Filmen von Meister Tarantino, stammt.
Allerdings hatte Mr. Orange auch einige Plakate von Russ Meyers‘ Faster Pussycat! Kill! Kill! - Film mit in die Deko integriert, wir schauen mal, was da noch kommt ;-)
Weiter ging es dann in die Alte Liebe, wo die Disc-A-Go-Go-Club DJ Battle No. IV stattfand, will sagen, viele DJs aus der 60s – Szene, Newbees und alte Hasen, legen jeweils pro DJ 30 Minuten lang ihre Favorites auf, so dass jeder DJ einen Überblick über sein Programm präsentieren kann. Die Veranstaltung war verdammt gut besucht und aufgrund dessen auch gut betanzt, was natürlich auch der tollen Musik der jeweiligen DJs geschuldet war. Immer wieder gerne werde ich diese Battles besuchen, denn man lernt soviel über die Musik aus den sechziger Jahren und man trifft soviel nette Menschen, wie eben geschrieben, immer wieder gerne!

Am Samstag fiel ich am späten Vormittag aus dem Bett und musste erstmal dringend im Strassenverkauf dieses normalerweise unter der Woche als asiatischer Supermarkt agierenden Geschäfts in der Fahrgasse frühstücken gehen. Alles lecker, auf Wunsch auf die Hand und für kleines Geld. Ein Dim-Sum-Spiess kostet 1 Euro, genauso wie Hähnchenspiesse etc pp. Ich bin ja so verfressen.
Und ja, für samstag vormittag ein optimales Frühstück, bevor man zum Konstimarkt und zum Flohmarkt geht. Auf dem Flohmarkt wurde ich allerdings dieses Mal im Osthafen nicht fündig, aber es ist ja schliesslich nicht aller Tage Abend.

Am Abend, nachdem ich ausreichend geruht hatte, fand ich mich in der Hotelbar des Savoy – Hotels in der onxs – Lounge ein, denn Krystyna, die frankfurter Minimal-House-Queen legte dort auf, und die Frau spielt wirklich feinste Housemusic auf höchsten Niveau, aber die Kenner unter uns werden das sicherlich bereits wissen, ich erzähle da nichts neues.
Das onyx | onxs, gehostet von Onkel Guido Braun und Onkel Thomas Moschny, befindet sich in der Wiesenhüttenstraße fast schräg gegenüber vom frankfurter Hauptbahnhof in eben genannter Hotelbar, also war der Weg weiter ins Gutleutviertel zum Milchsackgelände, nämlich zu den Landungsbrücken, nicht weit.
Dort spielten, nach erfolgreicher 4fach – Möwe – Aufführung, DJ Elviz und Aliki Elektra, dieses Mal ohne Annabell, weil die wohl irgendwo durch die Weltgeschichte jettete, kenntnisreich Britsounds aus fünf Jahrzehnten, und obwohl die Veranstaltung eher in einem undergroundigen Rahmen stattfand, hat es dort Spaß gemacht, denn die Musik hat auch dort gefallen und das Publikum war überaus reizend. Bevor ich es vergesse, zu erwähnen, es war natürlich der Trinity – Club! Ausserdem gab es dort gut einen gemixten Wodka-Lemon, und den stößt man ja auch nicht von der Trinkkante.
Am Sonntag bin ich nach ausgiebigen Frühstück in die Schützenstraße zu Radio X geschlichen, um dort um 18 Uhr X wie Raus zu moderieren.
Späterdings zogen wir in die Alte Liebe zum Tatortgucken. Der Tatort war ja jetzt nicht so prall, aber egal. Auf dem Rückweg schaute ich nochmal im Clubkeller (aber nur kurz) bei den Resten der dort stattfindenden Tanztee – Veranstaltung, gehostet von den Atomic Kids, vorbei, aber dann wollte ich auch nur wirklich nach Hause.
Am Montag rief das CocoUniversum und ich landete im Cafe Schopenhauer in Bornheim, wo es montags Pastaflatratefressen gibt (hihi), man bezahlt 8,88 Euro und kann soviele Pasta – Gerichte von der Pasta – Karte essen, wie man schafft. Weil ich ja so, wie bereits erwähnt, verfressen bin, hat mir das gut gefallen, aber darüber hinaus ist man im Schopenhauer super-freundlich zu seinen After-Weekend-Gästen, ich werde da öfters mal reingucken, schliesslich gibts da auch ähnliche Aktionen an anderen Wochentagen.

//ptrk

Cafe Schopenhauer scheint keine eigenen Webseite zuhaben…2011…

Landungsbrücken – exzellentes Off Space Theater in FfM

Ponyhof in FfM Sachsenhausen

Straight MC


Straight Amnesie Crew


X wie Raus

Wochenend – Rückblick 4/5 & 5/6 – 20elf

3 nice ladies are playing nice music --- what else?
The Bumblebees (letztes Jahr im Yachtklub)

Fat Funk Fuckers - 2000 Jahre Musik - Kompetenz - - - pro DJ
The Fat Funk Fuckers (letzten Samstag in der ALi), im Bild dezente, kaum sichtbare Werbung für den nächsten DJ Battle :-)

Vorletztes Wochenende war ich krankheitsbedingt etwas faul(ig) unterwegs, deshalb habe ich es am Samstag, den 29. Januar „nur“ in den Dreikönigskeller zu den Bumblebees geschafft, die wie immer kenntnisreich Sixties, Indie und Frenchpop aufgelegt haben und sich mittlerweile einen festen Platz im Firnament des frankfurter Ausgehnachthimmels erspielt haben. Der feine Keller war sehr gut gefüllt mit gut gelaunten Menschen und es hat wie immer sehr viel Spass gemacht :-)

Wochenends drauf haben wir als Dynamic Super Soul in unserer neuen Heimat, nämlich im Ponyhof zu Sachsenhausen, aufgelegt, nachdem wir im Clubkeller wohl allen Anschein nach nicht mehr auflegen (…), da das erste Gebot „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ aus der Sicht bestimmter Kohlenstoffeinheiten von Dynamic Super Soul nicht befolgt wurde. Fremdauflegen nennt man das wohl. Demnächstens also Dynamic Super Soul – The Preachers of Funk an jedem ersten Freitag im Monat im Ponyhof. Hat den Vorteil, ich muss nicht über den Main und kann im gleichen Ortsteil bleiben :-)

Am Samstag war ich erst bei Onkel Moschnys (Ex-Kinky Explosion Veranstalter) 29sten (hihi) Geburtstag, dann habe ich mich auf den Weg nach Rödelheim in die Raumstation gemacht, hat doch die Radio X // X – wie – raus - Kollegin Monica dort ebenfalls eine kleine Geburtstagssause gegeben (übrigens auch 29…). Eine nette Lokation, diese linke Raumstation, und wie in einer Raumstation kommt es einem bisweilen auch vor, ist sie doch gefüllt mit lauter Leuten, die deshalb total cool sind, weil sie eben genau das gar nicht sein wollen. Musikalisch bewegte man sich zwischen Balkan – Pop, Ska und Swing, was die Anwesenden mit ausgelassenem Tanz dankten.

Späterhin zog es mich noch mal in die Alte Liebe zu den Fat Funk Fuckers, um zum einen zu den wenigen erlesenen Gästen zu gehören, die der Thank God, it’s FUNKday - Party beizuwohnten, zum anderen, um mit den beiden DJs Thomas und Markus Funkfachgespräche zu führen. Achso, 50s & 60s sei der zeitliche Rahmen, den sich die beiden an diesem Abend gesteckt hatten und auch grandios zu füllen wussten.
Einer von den Beiden, nämlich Thomas Leiser a.ka. Kaiser L, ist heute abend im Rahmen seines monatlichen Auflegeabends Hot Club de Saint Clichy in, genau, die Aufmerksamen unter den Lesern haben es sicherlich schon erraten, der Saint Clichy Bar in Sachsenhausen, gleich neben dem Harmonie Kino. Es gibt 50s/60s Swing-Cool-Soul-Funk-Latin-Jazz auf die Ohren, und ja, ich werde da sein, denn es gibt feine Cocktails, man darf auch rauchen und meinen Lieblingsapfelwein gibts oberdrein noch (naturtrüb muss er sein!).

Des weiteren sei erwähnt, dass der That Beatin‘ Rhyhtm Weekender, der freitags im Dreiköngiskeller mit The Sonnetes, eine mehr poppige Soulband aus Malmö, Schweden und den DJs Sebastian Gerstung, Florian Lippmann, The Drifter, Thorsten Scheu und Veruschka schon verdammt gut eingestartet wurde, im Orange Peel wohl, was ich den positvem Feedback aller Besucher entnehmen konnte, zu seinem absoluten Höhepunkt auflief, was sicherlich dort auch dem Live Act Ella & The Obsidians sowie den DJs (im Soulin‘ Room) Trickster, Marc Forrest, Matt Fox, Atze Knauf (sowie im Rockin‘ Room), Boppin‘ Monkey Revue, Nils Söhl, Lucky Shooter und Stefan Umbach gesschuldet sein mag.

Beim nächsten Mal werde ich sicherlich dabei sein, man kann ja nicht auf jeder Party gleichzeitig tanzen.

Ausblick für kommenden Freitag, den 11.02.20ELF:

Alte Liebe mit dem Disc-a-go-go-Club DJ – Battle No. IV mit den DJs:
Resident DJs Elviz & The Drifter + Ole (Stuttgart),
Jens Himmelmann (Frankfurt),
Krissi (Frankfurt),
Mr. McCaffrey (Club Mau Mau, Copenhagen),
Jolly Green Jan9 (Dietzenbach), (--->9?)
Florian Lippmann (Sachsenhausen),
Michael O‘ Fox (Sutton),
Christine (Bumble Bees, Frankfurt) ,
Harry Teacher (Frankfurt)

Ausblick für kommenden Samstag, den 12.02.20ELF:
Trinity Club in den Landungsbrücken im Gutleutviertel mit den DJs Aliki Elektra & Elviz, Annabell fliegt ja allen Anschein wieder durch die Weltgeschichte und ist deshalb nicht mit dabei. Ich werde mal einen Blick riskieren, man sollte ja auch vermeiden, dass der Ouzo schlecht wird. Stimmt, vor lauter Ouzo ganz vergessen, musikalisch werden Britsounds aus 5 Jahrzehnten – Trip Hop, Acid Jazz, Indie, Mod Beat, Sitar Grooves, Britpop, Punk Rock , Old Rave, New Wave, Glam Rock… und und und und und und geboten :-)

//ptrk

Links & Rechts

Alte Liebe, auch ALi genannt

Raumstation Rödelheim

Orange Peel

Dreikönigskeller

Ponyhof

PS: Es wird Frühling, der Ruf des Mainufers wird immer lauter :-)